Fünf Tote bei Felsrutsch an der Algarve

22. August 2009, 08:55
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Todesopfer portugiesische Touristen - Such- und Bergungsarbeiten beendet - Einsatzleiter: Keine weiteren Vermissten

Lissabon - Herabstürzende Felsbrocken haben am Freitag an einem gut besuchten Strand im Süden Portugals fünf portugiesische Touristen getötet. Bei den Todesopfern handle es sich um vier Frauen und einen Mann, teilte ein Sprecher des Zivilschutzes am späten Abend in Albufeira mit. Das Unglück ereignete sich mittags am beliebten Touristenstrand Maria Luisa bei Albufeira. Ein Teil der Steilküste stürzte plötzlich auf den Strand herab und begrub mehrere Urlauber. Drei Verletzte blieben den amtlichen Angaben zufolge nachts zur Beobachtung im Krankenhaus.

Der Zivilschutz gab unterdessen um Mitternacht (Ortszeit) das Ende der Such- und Bergungsarbeiten bekannt. Der Einsatzleiter, Polizeichef Marques Pereira, versicherte, es gebe keine weiteren Opfer und auch keine Vermissten mehr. Mehrere Dutzend Polizisten, Feuerwehrmänner und Angehörige hatten zuvor rund elf Stunden lang mit Hilfe von Hacken, Baggern und Bulldozern nach Opfern unter den zum Teil riesigen Felsbrocken und Erdmassen gesucht. Die Bergungsarbeiten waren nachmittags von der Flut erschwert worden.

Der Zivilschutz teilte mit, ein 60-jähriger Mann sei im Krankenwagen auf dem Weg ins Krankenhaus einem Herzstillstand erlegen. Eine 38-jährige Frau sei an den Folgen ihrer schweren Verletzungen im Krankenhaus gestorben. Drei weitere Frauen wurden an der Unglücksstelle tot geborgen. (APA/dpa)

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