Nach dem perfekten Job

21. August 2009, 17:00
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Suchen bis es passt - Die Wirklichkeit des "Traumjobs" ist oft anders

Menschen suchen aktiv so lange nach dem perfekten Job und ihrer perfekten Nische, bis sie "ihren" Platz gefunden haben, sagt Psychologe Benjamin Schneider (Uni Mannheim). Auf Dauer bleiben nur Mitarbeiter, die sich als "kongruent" wahrnehmen. Berufliche Wechsel und Veränderungen werden so lange in Kauf genommen, bis es "passt". Bis Denkweise und Philosophie zwischen Firma und Arbeitnehmer übereinstimmen.

Das muss nicht unbedingt mit dem jahrelang angepeilten "Traumjob" einhergehen. Dort ist die Wirklichkeit gelegentlich anders als erträumt, mal fehlen die Mentoren zum Glück, mal geht die Firma pleite, mal passt die Chemie zu den Chefs nicht. Zudem ändert sich die Definition von Traumjob im Laufe der Biografie - strukturelle Faktoren (Arbeitsklima, Vereinbarkeiten) werden wichtiger. Gute Personalchefs behalten diese Entwicklungen bei ihren "Rennpferden" genau im Auge. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 22./23.8.2009)

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