Immobilien um acht Milliarden Euro verkauft

21. August 2009, 15:31
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Die meisten der 40.000 Transaktionen gab es in Niederösterreich, wertmäßig hatte Wien die Nase vorn

St. Pölten - Immobilien im Wert von acht Milliarden Euro haben die Österreicher im ersten Halbjahr 2009 gekauft, so das Ergebnis einer erstmals für Österreich durchgeführten Analyse, die das Makler-Netzwerk Re/Max kürzlich präsentierte. 

Den höchsten Anteil an den Immobilienverkäufen hat Niederösterreich mit 23,1 Prozent - das entspricht rund 9.300 Transaktionen. Es folgen Wien mit 17,3 Prozent, Oberösterreich mit 15,7 Prozent und die Steiermark mit 14,2 Prozent aller Verkäufe. Alle anderen Bundesländer liegen bei einem Anteil von 4,5 bis 7,5 Prozent.

Wien nach Kaufsummen vorn

Wertmäßig liegt allerdings Wien mit 29,2 Prozent der Kaufsumme - das entspricht rund 2,3 Mrd. Euro - in Front, gefolgt von Oberösterreich mit 20,1 Prozent und Niederösterreich mit 15,2 Prozent. Schlusslichter waren Kärnten und Vorarlberg mit jeweils 3,9 Prozent und das Burgenland mit 1,3 Prozent.

Wie Re/Max in einer Aussendung weiter bekanntgab, wechselten heuer in den ersten sechs Monaten unter anderem 14.392 Wohnungen, 9.600 Wohnhäuser, 8.929 Grundstücke, 1.567 Waldgrundstücke, 912 Pkw-Abstellplätze, 330 Weingärten und drei Sportplätze um insgesamt 7,976 Mrd. Euro ihre Eigentümer.

Die Analyse wurde auf Basis tatsächlich bezahlter Kaufpreis-Daten aus dem Grundbuch erstellt. Vergleichszahlen aus dem Vorjahr liegen für Gesamtösterreich nicht vor. (red)

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    Grafik: APA
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