Kenias Löwen geht's an den Kragen

21. August 2009 14:46

Wegen der Ausdehnung des Farmlandes und Dürre haben die Konflikte zwischen Menschen und Tieren zugenommen

Nairobi - Die Zahl der Löwen im ostafrikanischen Kenia ist nach Angaben der Naturschutzbehörde KWS weiterhin alarmierend zurückgegangen. Lebten vor sieben Jahren noch knapp 2.800 Löwen in der kenianischen Savanne, ist der "König der Tiere" nun nur noch mit etwa 2.000 Exemplaren vertreten. "Sollte die derzeitige Abnahme anhalten, wird in den kommenden 20 Jahren kein einziger Löwe in Kenia überleben", warnten die Naturschützer und appellierten, den Schutz der Tiere und die Sicherung ihrer Lebensbedingungen zu verstärken.

Der derzeitige Stand der Löwenpopulation müsse entweder stabil gehalten oder auf ein "ökologisch verantwortliches Niveau" gesteigert werden, hieß es. In den vergangenen Jahren haben wegen der Ausdehnung des Farmlandes in Kenia die Konflikte zwischen Menschen und Tieren zugenommen. Hirten und Farmer töteten Löwen, weil sie ihre Herden bedroht sahen. Die seit Monaten anhaltende schwere Dürre und der resultierende Wassermangel haben die Lage noch weiter verschärft. (APA/red)

maxbz
21.08.2009 20:02
Mein Beileid für die Löwen,

aber auch ein gewisses Verständnis für die Leute. Hier in Österreich geht schon die Panik um, wenn mal ein Luchs auftaucht und die Ötscherbären hat man auch alle abgeknallt. Da sind Löwen schon andere Kaliber.

pike bishop
21.08.2009 20:22

Ich kannmich erinnern, als ich Kind war und einmal 2 Wildschweine in der Gegend autauchten. Die gesamte Bauernschaft machte sich auf und am Ende wurde die zwei Wildscheine im Triumph durchs Dorf geführt. Der Schaden, den sie anrichten, galt als unerträglich. Doch die Afrikaner sollen mit Elephanten und Löwen zurechtkommen. Ich stehe auf Seiten der Löwen, aber die Österreicher sollen, wie man so schön sagt, die Goschn halten.

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