Position von Freien und Online-Journalisten muss verbessert werden

21. August 2009, 11:15
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Die Gewerkschaft zeigt sich zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über den Journalisten-Kollektivvertrag bereit

Die Gewerkschaft zeigt sich zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über den Journalisten-Kollektivvertrag bereit, wie dies VÖZ-Chefverhandler Hermann Petz eingefordert hatte, etat.at berichtete. Der Vorsitzende der Journalistengewerkschaft Franz C. Bauer meinte in einer Aussendung am Freitag, er könne sich vorstellen, dass die Gespräche noch im September fortgesetzt würden. Ziel dabei sei eine Verbesserung der Position von freien Mitarbeitern und Journalisten im Online-Bereich.

Bauer übt freilich Kritik am Vorgehen einiger Medienhäuser während der vergangenen Monate: "Wenn maßgebliche Herausgeber noch während laufender Verhandlungen versuchen, durch Ausgliederungen aus dem Kollektivvertrag zu fliehen, dann ist das nicht wirklich vertrauensbildend". Denn wenn man die Verhandlungen ernst nehme und an einen positiven Ausgang glaube, könnte man mit solchen Maßnahmen ja wenigstens ein paar Monate warten.

Der Journalistengewerkschafter versucht aber auch, den Herausgebern einen neuen KV schmackhaft zu machen. Es sei denkbar, dass ein neuer Kollektivvertrag vielleicht in manchen Positionen billiger für die Unternehmen werde, sofern sich die soziale Sicherheit und damit auch die Absicherung der Meinungsfreiheit der Journalisten verbessere. (APA)

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