Gerald Matts Erwiderungen auf Edelbert Köbs MQ-Visionen

20. August 2009, 19:54
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    ap photo/lilli strauss

    Gerald Matt ist seit 1996 Leiter der Kunsthalle Wien.

Der Leiter der Kunsthalle Wien in einem STANDARD-"O-Ton"

"Luftschlösser bauen mag eine schöne Sommerbeschäftigung sein, der Sommer ist aber bald vorbei. Klar ist: Die Standortfrage ist ausschließlich Angelegenheit der Kunsthalle und der Stadt Wien. Eine Veränderung steht derzeit nicht zur Debatte. Die Kunsthalle fühlt sich im MQ wohl. Natürlich haben auch wir Erweiterungsbedarf, insbesondere was das 'ursula blickle video archiv' angeht.

Meine Gesprächspartner sind aber nicht Medien und Öffentlichkeit, sondern der Sponsor und die Stadt Wien. Sollte es keine Lösung für die Erweiterungswünsche im MQ geben (Stichwort: Fischer-von-Erlach-Spange), ist ein neuer Standort für niemanden tabu. Dann ist auch eine Aussiedlung des Mumok - etwa an den vom Mumok selbst unlängst geäußerten Wunschstandort Donauplatte - vorstellbar.

Köbs Planungsspiele klingen nach Megalomanie. Nicht nur die Kunsthalle, sondern auch das Leopold muss mitspielen. Aber es geht nicht, eigene Sammlungsdefizite auf Kosten anderer auszutragen. 'Unfriendly Takeovers' haben weder in der Wirtschaft noch in der Kultur etwas zu suchen. Eine zentrale Qualität des MQ ist - neben den Problemen von Hofbespielung bis Kommerzialisierung - Vielfalt und Wettbewerb. Da haben Konzentration und Einheit nichts zu suchen. Auch würde eine weitere Musealisierung dem MQ nicht guttun.

Langfristig ist natürlich immer alles möglich: Die Kunsthalle besteht darin, sich immer wieder neu zu erfinden. Das gilt für Inhalte, aber auch für Standorte."

In der Kolumne O-Ton lässt der Standard Menschen aus Kultur und Medien unkommentiert zu Wort kommen. (asch / DER STANDARD, Print-Ausgabe, 21.8.2009)

Zum Nachlesen: "Köb will das ganze Museumsquartier"


team trash
10
25.8.2009, 09:35

gerade auch die kunsthalle trägt durch MATTes programm zur kommerzialisierung bei.

gäähn.

kabelsteckerumschaltboxen
10
22.8.2009, 04:49
wie gewohnt:

mattes programm.

Weltenbürger Demosthenes
21
21.8.2009, 20:32
De langen

Des langen tages reiose in die nacht muss man für Gerald Matt paraphrasieren:

Des Vorarlbergers Reise durch alle Parteien
Untertitel: Häutungen

eamon clever
00
21.8.2009, 09:51
es wird fad - immer wenn es um köb´s vertragsverlängerung geht

sind die kommentar und kulturseiten des standard mit seinen und matt´s befindlichkeiten gefüllt. Jetzt fehlt nur noch eine einmischung von peter noever, dann sind sie komplett. Bitte schmeißt alle drei raus und holt neue gesichter!

johann weissmueller
25
21.8.2009, 09:36

selten zwei eitlere menschen wie die beiden herren erlebt. man sollte sie gegen ambitionierte frauen austauschen!!!

Poison Ivy
01
21.8.2009, 12:53
das mag schon stimmen, das mit der eitelkeit der beiden,


aber wenigstens weiss einer der beiden tatsächlich, wie ein museum zu führen ist und langfristige konzepte dafür zu entwickeln.

der andere ist wirklich NUR eitel.

und welche frauen können das sein?

KunstkommtvonKunst
00
31.8.2009, 20:48

Jetzt tust Du dem Köb aber Unrecht. Dieses kleine vorarlberger Ausstellungshaus hatte er voll im Griff!

Keine Ahnung
21
21.8.2009, 07:58
wohl fühlen ohne Besucher

Eine Aussiedelung der Kunsthalle wäre doch super - jetzt ist sie leider ein trister Ort mit enorm vielen leeren Gangkilometern aufgrund schlechter Architektur, und man muss schon Pornos zeigen, damit mal wieder Besucher kommen.

Immerhin kann man sich dort die Arbeiten mangels Besucher in absoluter Ruhe anschauen...

fredbulll
40
21.8.2009, 14:04
ÄCHZ!

Diese Kunstschachtel vom Herrn Matt (nomen est omen!) und die nun daneben gebaute Semmelschatel eines Wiener Bäckerei sind neben der Peichl Kiste gegenüber der Wiener Secession ohnehin die totalen Bausünden am Karlsplatz. Diese "Gebäude" wären ein ideales Sprengobkjet für ein ambitioniertes Pionierbattalion.

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