Zwei Drittel der Hauptschulen im Burgenland dabei

20. August 2009, 13:11
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Prohaska (SPÖ): 78 Klassen mit 1.541 Schülern beteiligt - Zwei Bezirke flächendeckend versorgt - ÖVP: Lehrermangel in zahlreichen Fächern als Problem

Eisenstadt - Im Burgenland beginnt das Schuljahr 2009/2010 mit einer deutlichen Ausweitung des Modellversuchs zur Neuen Mittelschule: Zu den bisher neun Standorten kommen 19 weitere hinzu. Insgesamt werden dann bereits 78 Klassen mit 1.541 Schülern als Neue Mittelschule geführt, so SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Doris Prohaska heute, Donnerstag, bei einer Pressekonferenz in Eisenstadt. Während die SPÖ von einer "Aufbruchstimmung rund um die Neue Mittelschule" spricht, zeigt sich die ÖVP Burgenland skeptisch.

Im Bezirk Eisenstadt beispielsweise habe es 2008/2009 noch keine Neue Mittelschule gegeben. "Im neuen Schuljahr startet der Bezirk mit vier Standorten", so Prohaska. Die Bezirke Mattersburg und Oberpullendorf seien überhaupt flächendeckend versorgt. Lediglich im Bezirk Güssing, wo die ÖVP "blockiert" habe, nehme noch keine Schule am Modellversuch Teil.

Kritik kam von ÖVP-Landesgeschäftsführer Christian Sagartz: Das Etikett sei zwar neu, Umsetzung und Inhalt seien jedoch mangelhaft, so Sagartz in einer Aussendung. Das dringlichste Problem sei der merkliche Lehrermangel in zahlreichen Fächern. So sei vor allem in Englisch, Deutsch, Musik und Werken im Bundesschulbereich die Zahl der Lehrer viel zu knapp bemessen. (APA)

 

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