Stationärer Aufenthalt

Richtige Ernährung im Krankenhaus

20. August 2009, 10:59

Wiener Spitäler und Pflegehäuser setzen auf gesunde Ernährung

Wien - Erneut bewegt sich die Temperaturskala jenseits der 30 Grad Marke. Bei hochsommerlichen Temperaturen ist das richtige Essen und Trinken für Patienten im Krankenhaus von großer Bedeutung, weist der Wiener Krankenanstaltenverbund in einer Aussendung hin. Denn: Gesunde Ernährung im Krankenhaus kann das Wohlbefinden der Patienten während des stationären Aufenthaltes steigern, den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen und den Genesungsprozess beschleunigen.

Verschiedene Kost

"Wir bemühen uns jeden Tag aufs Neue, den Aufenthalt unserer Patienten so angenehm wie möglich zu gestalten", berichtet die Küchenregieleiterin im Wiener Otto-Wagner-Spital, Miranda Neubauer. "Unser Speiseplan umfasst viele verschiedene Kostformen wie Normalkost, leichte Vollkost, vegetarische und zuckerfreie Kost." Weiters wird versucht, Geschmacksverstärker zu vermeiden und vor allem mit frischen Kräutern zu würzen und biologische Produkte zu verwenden.

Ausreichend trinken

Ebenso wichtig wie die Wahl des Essens ist auch das ausreichende Trinken. Gabriele Brazda, Diätologin im Donauspital, weiß: "Gerade an heißen Sommertagen ist es wichtig, mindestens zwei Liter pro Tag zu trinken. Um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf zu decken, eignen sich am besten Leitungswasser, Mineralwasser, stark verdünnte Fruchtsäfte und ungesüßter Tee. Alkoholische Getränke und Softdrinks sollten hingegen vermieden werden."

Ernährung umstellen

Grundsätzlich beruhen Diäten in den Spitälern und Pflegehäusern der Stadt Wien auf ärztlicher Anordnung. Patienten ist es aber möglich, auf eigenen Wunsch ihre Ernährung umzustellen. Dafür stehen in den Einrichtungen des Wiener Krankenanstaltenverbundes rund 90 Diätologen zur individuellen Beratung zur Verfügung. (red, derStandard.at)

The Jolly Roger_buccaneers choice
00
31.8.2009, 13:52

Gleich zu Beginn meines letzten Aufenthaltes auf der Urologie des KH Lainz (KH Hietzing) wurde ich von der diensthabenden Schwester nach meinen Ernährungsgewohnheiten befragt und ich sodann beraten wie es besser für mich wäre. Dem entsprechend erhielt ich während meines Aufenthalts auch die Verpflegung, die übrigens in Lainz aller erster Klasse ist (und immer schon war). Wie übrigens die Versorgung im Allgemeinen auf der Urologie in Lainz stets vom Feinsten ist. Ich bin äusserst froh und von Herzen dankbar, dass ich das hervorragende österreichische Gesundheitswesen geniessen darf. Kaum irgendwo auf dieser Welt fühle ich mich so gut behandelt wie hier bei uns !! Übrigens: Wenn man matschkern will, findet man immer irgendetwas ;-)

uinsel
11
20.8.2009, 20:23

für mich wärs schon einmal ein riesenschritt in die richtige richtung essen zu können, wann man es gewohnt ist.

zeiten, an denen im krankenhaus essen ausgeteilt wird, entsprechen in den seltendsten fällen zeiten, in denen "normale" leute essen. (wer kocht um 3 am nachmittag essen um das abendessen um 16.00h einzunehmen? normalerweise habe ich da zum beispiel noch nicht zu arbeiten aufgehört)

lässt man sein essen stehen um es dann einzunehmen wenn man hungrig wird, ist es kalt und man wird mitunter vom pflegepersonal gerügt.

lebende menschen und nicht maschinen in reparatur liegen in den betten. leider wird man allzu oft wie zweiteres behandelt, aus welchen gründen auch immer.

heilen kann ich so schwer.

triebstrü
 
00
20.8.2009, 15:57
Klimaanlage ?

Eigentlich würde ich erwarten, daß zeitgemäße Krankenzimmer mit einer Klimaanlage ausgestattet sind, sodaß Temperaturen um 30 Grad erst gar nicht auftreten.

Peter Hammer 06
00
21.8.2009, 06:35
In 1 - 2 Jahren gibt's FERNKÜHLE!

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