Buffett geißelt Staatsschulden

20. August 2009, 09:27
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Der Investor warnt vor zu hoher Verschuldung durch die Konjunkturpakete: "Die US-Wirtschaft hat die Intensivstation verlassen"

Washington - Der US-Milliardär Warren Buffett hat das Ausmaß der Staatsschulden in Folge der Konjunkturpakete als "unhaltbar" bezeichnet. Er habe die Billionen Dollar schweren Kapitalspritzen in das Finanzsystem sehr begrüßt, schrieb Buffett am Mittwoch in einem Beitrag für die "New York Times". Nun müssten sich die USA aber umgehend mit dessen möglichen Folgen - wie etwa einer Inflation - auseinandersetzen.

"Momentan sind die meisten dieser Effekte nicht sichtbar und dies könnte so auch noch für eine lange Zeit bleiben. Dennoch, die Bedrohung könnte sich als so verhängnisvoll entpuppen wie die der Finanzkrise selbst", schrieb Buffett.

"Die US-Wirtschaft hat die Intensivstation verlassen", schrieb Buffett. Sie scheine sich langsam zu erholen. (APA/Reuters)

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    US-Milliardär Warren Buffett warnt.

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