Mehrheit der Bürger zweifelt am Afghanistan-Einsatz

20. August 2009, 08:00
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Nur 27 Prozent für weitere Aufstockung der Truppen

Washington - Im Vorfeld der Präsidentschaftswahl in Afghanistan sind die Zweifel der US-Bürger am Einsatz ihrer Truppen gestiegen. In einer am Mittwoch (Ortszeit) veröffentlichten Umfrage sagten 51 Prozent der Teilnehmer, der Kampf der US-Armee am Hindukusch lohne sich nicht. 47 Prozent der Befragten befürworteten die Mission.

Im Juli hatte sich noch eine knappe Mehrheit für den seit 2001 geführten Einsatz ausgesprochen. Nur 27 Prozent der Befragten unterstützten eine weitere Aufstockung der US-Truppen, 45 Prozent würden die Zahl der Soldaten lieber verringern. Die Afghanistan-Politik von Präsident Barack Obama hießen immerhin 60 Prozent gut.

Ein große Mehrheit von 64 Prozent der Befragten bezweifelte, dass aus der Wahl am Donnerstag eine effektive Regierung für Afghanistan hervorgehen würde. Nur 31 Prozent zeigten sich in diesem Punkt optimistisch. Befragt wurden im Auftrag der "Washington Post" und des Senders "ABC News" von 13. bis 17. August 1.001 US-Bürger. (APA)

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