Wertpapiere online günstiger

19. August 2009, 18:50
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Arbeiterkammer empfiehlt Vergleich der Gebühren

Wien - Wer Wertpapiere kauft und verkauft, hat mit vielen und auch kostspieligen Spesen zu rechnen, zeigt ein aktueller Test der Arbeiterkammer (AK) bei sieben Filial- und fünf Online-Banken. Beim Gebührenvergleich sollte vor allem auf etwaige Mindestspesen für das Wertpapierdepot geachtet werden, rät AK-Konsumentenschützer Harald Glatz. So würden Filialbanken zwischen 14,52 und 24,37 Euro an jährlichen Mindestspesen verlangen, Online-Banken zwischen null und 12,50 Euro.

Online-Banken sind generell billiger, dafür gibt es dort meist keine Anlageberatung. Klassische Banken mit Filialnetz bieten ebenfalls einen Wertpapierhandel übers Internet an; die Transaktionen sind etwas günstiger, aber teurer als bei Online-Brokern. Die AK empfiehlt, sich vorab über rechtzeitige Ordereingabe, Real-time-Kurse und das Setzen von Limits zu erkundigen.

An Transaktionsspesen für die Wertpapiere für jeweils 10.000 Euro Kurswert hat die AK bei Filialbanken für Aktien An- und Verkaufsspesen von 110 Euro ermittelt, bei Anleihen von 65 bis 70 Euro und für Fonds zwischen 0 und 40 Euro beim Ankauf und 0 bis 110 Euro für den Verkauf.

Bei Online-Banken liegen die Transaktionsspesen etwas niedriger: Für einen Kurswert von 10.000 Euro sind es für den An- und Verkauf bei Aktien 19,99 bis 29,45 Euro, bei Anleihen sind es 19 bis 30,45 Euro. (APA, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 20.8.2009)

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