Verlängerung von 71er

"Längere Intervalle sind falsches Signal"

20. August 2009, 15:20
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    foto: derstandard.at/gedlicka

    Bis zur Alten Börse könnte der 71er noch heuer fahren. Simmerings Bezirksvorstehung befürchtet indessen eine Verschlechterung für die Bewohner des Leberbergs.

Garnituren sollen bis zur Alten Börse fahren - Simmering befüchtet Nachteile für die BewohnerInnen des Leberbergs

Wien - Rund 3.000 Menschen pro Tag könnten sich am Schwarzenbergplatz das Umsteigen sparen, wenn die Straßenbahnlinie 71 wie von den Wiener Linien geplant bis zur Alten Börse verlängert wird. Voraussetzung dafür wären allerdings um zwei bis drei Minuten verlängerte Intervalle, um den Bim-Verkehr am Ring nicht zu überlasten. Der dritte Bezirk wäre dennoch für eine Verlängerung des 71ers, Widerstand kommt vom Nachbarbezirk: "Es muss eine Lösung gefunden werden, die für alle etwas bringt und nicht auf dem Rücken der Simmeringer ausgetragen wird", so die Bezirksvorsteherin des elften Bezirks, Renate Angerer, gegenüber derStandard.at.

"Einziges Schienenverkehrsmittel für Leberberg"

"Für die 10.000 Menschen am Leberberg ist der 71er das einzige Schienenverkehrsmittel", erklärt Angerer. Seit fünf Jahren bemühe sich der Bezirk um eine Verbesserung, erst vor Kurzem seien zwei weitere Züge eingeschoben werden. Gewünscht wird auch eine Heranführung der Linie 6, die den Bewohnern des Leberbergs als zweite Bim-Anbindung dienen soll. "Eine Verlängerung der Intervalle ist jedenfalls ein falsches Signal", kritisiert die Bezirksvorsteherin. Sie könne die Zustimmung seitens des dritten Bezirks verstehen und sei weiterhin gesprächsbereit. Es müsse jedoch eine Variante gefunden werden, "mit der die Betroffenen in Simmering leben können". Seitens der Wiener Linien bestätigte Pressesprecherin Sandra Stehlik, dass "die Gespräche mit den Bezirken weiterhin im Laufen" sind. (glicka, derStandard.at, 20. August 2009)

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GoodieGoodie
10
20.9.2009, 10:42

Und wenn nicht jede Garnitur zur Börsegasse fährt, sondern nur jede zweite?
Dann ändern sich die Intervalle in Simmering nicht, und wer zur Börse will, wartet eben auf die nächste.

nodus
 
00
21.9.2009, 10:05
zu kompliziert

für unsere wienerlinien. leider ;)

Audio Video Pirate
20
11.9.2009, 11:53

Der 71er (und nicht diese "Linie Vier") wird und soll am Schwarzenbergplatz enden. Ebenso gehören wieder die Ringlinien eingeführt. Dass man in der Strassenbahn dahin und wieder umsteigen muss gehört dazu. Endloslinien wie der 6er oder der 76er zeigen dass das der falsche Weg ist.
Zurück zur originalen Linien1 und 2 und zum J Wagen!

Gerhard Schwarz
 
00
5.10.2009, 00:37

Offenbar benutzen Sie die Straßenbahn nie und kennen sie nur aus ÖVP-Presseaussendungen. Übrigens gibts keine Straßenbahnlinie 76, aber das ist bei Ihrer Ignoranz auch schon wurscht.

S. Tuesday
00
Im Bezirksjournal

...hat die Bezirksvorsteherin bereits gesagt, dass sie mit einem blauen Bezirksvorsteher spätestens bei der übernächsten Wahl rechnet...

oiso
00
31.8.2009, 07:47

für die bewohnerInnen des leberbergs wäre vielleicht die einschiebung von kurz geführten 71ern bis zur endstation simmering - mit entsprechend kurzen intervallen - eine lösung.

letztlich muss aber eine möglichst schnelle verlängerung der u3 anvisiert werden.


p.s. dazu gibts ja wohl bezirksvorsteherInnen, um die interessen ihres bezirks zu wahren. gut, dass die angerer nicht zu allem gleich ja und amen sagt.

ama2deus
11
29.8.2009, 21:05
ringlinien

warum führt man die linien 1 und 2 nicht wieder als ringlinien ein? als ersatz für die touristenbim und als reines "zusatzangebot" zu den durchgangslinien?
dann wären die zufrieden, die meinen die durchgangslinien wären besser, und auch die, die der ansicht sind, die ringlinien wären besser gewesen.

Gerhard Schwarz
 
11

Weil dadurch der Umsteigezwang am Ring nicht entfällt. Die bessere Lösung sind Durchgangslinien, die zweimaliges Umsteigen am Ring ersparen. Im Kreis rund um die Innenstadt fährt niemand, der aus einem Aussenbezirk kommt.

S. Tuesday
00
Blödsinn!

Es wäre zwischen Kaiserebersdorf und Grillgasse zu einer Verdichtung gekommen...

Quim Barreiros
11
31.8.2009, 10:41

Die Ringelspiellinien würden den Durchgangslinien im Weg stehen. Die Touristen-Straßenbahn hat ja deswegen extra am Schwedenplatz eine Weiche auf ein Nebengleis bekommen.

Gerhard Schwarz
 
11

Seit der Routenänderung für den 1er und 2er erspar ich mir täglich viel Umsteige-Wartezeit. Die Verlängerung des71ers über den Ring brächte erhebliche Verbesserungen.

WeissBart
01

Seit der Routenänderung für den 1er und 2er hab ich täglich mehr Umsteige-Wartezeit. Die Verlängerung des 71ers über den Ring brächte erhebliche Verbesserungen.

baumfreund
00
kommt drauf an, wohin sie wollen

manche haben einen vorteil, andere haben nachteile!
wenn sie von der oper zur börse wollen, müssen sie gut aufpassen, dass sie richtig einsteigen (für den fall, dass sie die unangenehmen und mühsamen gänge zur u2 vermeiden wollen, wie sie vielleicht wissen, sind aufzüge und rolltreppen oft wegen wartung gesperrt!)

BraS
 
03

wenn sie von der Oper zur Börse wollen, haben sie genauso wie früher 2 Linien (1 & D) die direkt fahren und eine (2 ehem. J), die davor abbiegt.
Ergo: KEINE Veränderung.

ama2deus
10
31.8.2009, 16:20

ob die jetzt von der ringtram oder normalen straßenbahnen benützt wird, ist doch egal. eine normale ringstraßenbahn hätte halt den vorteil, dass sie sowohl von touristen, als auch vom "normalen" wiener fahrgast benutzt werden könnte

imanitram
 
12

Canasta-Tanten, die im 1.Bezirk wohnen und von den Kränzchen im Cafe Prückel zum Kränzchen im Cafe Schottenring wollen, brauchen die Ringrundlinien. Alle anderen nicht, die wollen sich Umsteige-Hindernisse ersparen.

baumfreund
00
kenne zwar keine "Canasta Tanten",

aber würden die nicht besser vom cafe prückel mit dem A1 Citybus fahren?

ama2deus
00

ja, aber nochmal: was genau ist so schlimm daran, dass man die touristenbim wieder in eine normale SL umwandelt und so den herkömmlichen wiener fahrgästen zugänglich macht?
existieren tut die ringlinie ja ohnehin - aber mit normalen fahrscheinen kann sie halt nicht benutzt werden.

BraS
 
03

welcher Wiener Fahrgast will schon sinnlos im Kreis fahren?

ama2deus
00

sicherlich nicht sehr viele. aber worin besteht der unterschied darin, ob man jetzt die touristenbim im kreis fahren lässt, oder eine "normale" straßenbahn?
der vorteil einer "normalen" SL bestünde darin, dass man als normaler wiener fahrgast, der ein teilstück des rings befahren muss um sein fahrziel zu erreichen, zusätzlich zu den durchgangslinien, die herkömmliche SL benützen kann ohne einen aufpreis zahlen zu müssen.

BraS
 
11

die Touristenbim ist ein spezielles Angebot für eine spezielle Zielgruppe mit zusätzlichem Service.
Normale Straßenbahnen erfüllen ein Verkehrsbedürfnis.

ama2deus
00
4.10.2009, 21:18

ja eben, darum geht es. es hätte für den normalen fahrgast vorteile.
touristen können doch weiterhin mit der ringline fahren, aber eben wiener, die von a nach b müssen, eben auch

Gerhard Schwarz
 
02

Da Haken besteht darin, daß der Oberflächenverkehr zugunsten der U-Bahn ständig ausgedünnt wird und Zusatzangebote "kostenneutral" sein müssen. Eine zusützliche Ringinie hätte somit zwangsläufig Reduktionen in anderen Bereichen zur Folge, weil die Beriebsführung eben leider nicht mehr von den Wiener Verkehrsbetrieben gemacht wird, sondern von der Wiener Linien GesmbH&Co KG, die betriebswirtschaftlich zu kalkulieren hat. Das ist verkehrspolitischer Unfug zur Potenz, aber seit 1.Juni 2001 zwingend vorgegeben. Zusatzprojekte scheitern überdies am Widerstand der U-Bahn- und Autolobby.

ama2deus
00
4.10.2009, 21:25

das ist mir bewusst, ja. aber genau darum geht es mir
es ist schwachsinn eine überlastete U3 im bereich der inneren mariahilfer straße nicht durch die SL 52 und 58 zu entlasten, es ist schwachsinn eine überlastete U6 am gürtel nicht durch eine SL 8 zu entlasten, es ist schwachsinn eine überlastete U1 nicht durch eine SL 67 und/oder SL 68 bis zur oper zu entlasten, es ist schwachsinn eine überlastete U3 nicht durch einen arm einer durchgangslinie - beispielsweise SL F - im bereich der landstraßer hauptstraße zu entlasten und es ist schwachsinn eine überlastete U1 im bereich praterstraße nicht durch einen arm einer anderen durchgangslinie zu entlasten.
ich bin absolut kein fan der ringlinen, ich bin eher für mehr durchgangslinien.

Gerhard Schwarz
 
00

In der Touristenbim gibts AUDIO-Fremdenführer.

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