Russische Versicherung erhielt Lösegeldforderung

19. August 2009, 09:53
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Anrufer drohte offenbar mit Erschießung der Besatzung und Versenken des Frachters

 Moskau - Eine russische Versicherung hat Anfang des Monats eine Lösegeldforderung für den unter mysteriösen Umständen verschwundenen und nun wieder aufgetauchten Frachter "Arctic Sea" erhalten. Ein Anrufer habe 1,5 Millionen Dollar (1,064 Mio. Euro) gefordert, meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Dienstag unter Berufung auf das Versicherungsunternehmen Renaissance Strachowanie.

Der Anrufer habe damit gedroht, die Besatzung der "Arctic Sea" zu erschießen und den Frachter zu versenken. Finnische Ermittler hatten bereits am Wochenende mitgeteilt, dass eine Lösegeldforderung gestellt worden sei. Es war aber unklar, an wen sich diese richtete. (APA)

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