Investoren im Kriegsland

18. August 2009, 19:01
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Afghanistan ist das sechst-ärmste Land der Welt. Laut Experten hat die Weltwirtschaftskrise aber keine Auswirkungen auf Afghanistan: Ist das Land doch kaum mit internationalen Märkten verflochten. Die Infrastrukturprojekte - Straßen, Brücken, Schulen - sind wegen schlechten Ernten (Dürre), aber auch wegen der instabilen Sicherheitslage, Korruption und Bürokratie vergangenes Jahr zurückgegangen.

Wichtige Investoren in den vergangenen Jahren waren Siemens, BP, Air Arabia und andere. 2008 schloss beispielsweise die China Metallurgical Co. mit einer Investition von 2,8 Milliarden US-Dollar einen Vertrag zum Kupferabbau ab. Die Produkte, die 2007 offiziell am meisten ausgeführt wurden, sind Teppiche (187 Mio. US-Dollar), importiert wurden am häufigsten Maschinen (532 Mio.). (mil/DER STANDARD, Printausgabe, 19.8.2009))

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