Chrisengeschäfte

18. August 2009, 18:10
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Die Krise treiben britische und amerikanische Kaufhäuser jetzt mit Christmas aus

Ach was Chrise, pardon Krise, die treiben britische und amerikanische Kaufhäuser jetzt mit Christmas aus. Selfridges&Co. in London melden einen Umsatzanstieg von 43 Prozent in der ersten Woche seit Öffnung ihres Weihnachtsshops am8. August im Vergleich zur weihnachtsfreien Woche des Vorjahrs. Auch Fortnum&Mason sowie Harrods machen mit und ließen heuer bereits 141 Tage vor dem Event die Weihnachtsengelein singen (obwohl: Dort hüpfen eher die Rentiere). Sears in den USA war noch früher dran.

Dass da nur niemandem etwas einfällt! In Wien ist der Rathausplatz ja noch anderweitig besetzt, aber im Gänsehäufel hätte schon ein Weihnachtsstandl Platz. Es könnte uns ja etwas entgehen! Ein Renner sind heuer die "Ho Bloody Ho"-Christbaumkugeln. Wer der Sache im Internet nachgeht, wird aber auch auf "Christmas, bovvered?"-Kugeln (etwa: Weihnachten, seh ich aus, als würde mich das interessieren?) stoßen. Übrigens landet man bei der Kugel-Suche schnell auf einer Website mit dem aparten Namen "Santaballs": Etwaige Erwartungen die Ausstattung des Weihnachtsmanns betreffend werden dort jedoch leider nicht eingelöst. (DER STANDARD, Printausgabe, 19.8.2009)

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