Apple sieht kein Problem mit explodierenden iPhones

18. August 2009, 18:23
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"Wir wissen von den Meldungen und warten darauf, dass die entsprechenden Geräte eingesandt werden"

Nach Berichten über ein angeblich explodierendes iPhone-Telefon sieht der Hersteller Apple kein "generelles Problem" mit dem Gerät. Dies sagte eine Sprecherin der EU-Kommission am Dienstag in Brüssel, nachdem die Verbraucherschutz-Abteilung der Behörde Apple zu Informationen über mögliche Probleme mit iPhones und den iPod-Musikabspielgeräten aufgefordert hatte.

Durch Splitter verletzt

Vor wenigen Tagen hatte ein 18-Jähriger in Südfrankreich berichtet, das Display des iPhones seiner Freundin sei beim Klingeln grundlos zersplittert. Das Multimediahandy habe zunächst gezischt und sei dann zersplittert. Ein Splitter habe ihn im Auge verletzt. Die EU-Kommission teilte mit, sie habe alle Mitgliedstaaten gebeten, sie über mögliche Probleme auf dem Laufenden zu halten. "Sie haben uns mitgeteilt, dass sie das für Einzelfälle halten", sagte die Sprecherin über die Apple-Reaktion, die kurz zuvor in Brüssel eingegangen war.

Weitere Informationen

"Sie (die Hersteller) glauben nicht, dass es ein generelles Problem gibt." Für die in den Medien berichteten Fälle von Problemen mit iPhone-Geräten bemühe sich Apple um weitere Informationen, um die mögliche Ursache feststellen zu können. Dies sei "eine normale Reaktion auf jede Art von Verbraucherbeschwerde". Apple will Medienberichten über die Explosion von iPhones nachgehen. "Wir wissen von den Meldungen und warten darauf, dass die entsprechenden Geräte eingesandt werden", erklärte ein Sprecher von Apple Europa am Dienstag. Die EU-Kommission, die für die Sicherheit von Konsumgütern in Europa zuständig ist, steht wegen der Vorfälle in Kontakt zu Apple. Das iPhone ist für Apple von enormer Bedeutung und trug entscheidend dazu bei, dass der Konzern trotz Wirtschaftskrise weiter prächtig verdient. Im zurückliegenden Quartal setzte der Konzern 5,2 Millionen der Multimediahandys ab - sieben Mal so viele wie im Jahr zuvor.(Reuters/APA/dpa)

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