Wiener DC Towers: Bau-Beschluss im Spätherbst

18. August 2009, 11:05
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Die Wolkenkratzer von Dominique Perrault sollen 220 und 160 Meter hoch werden

Voraussichtlich im November wird entscheiden, wann die von Dominique Perrault erdachten Wiener DC-Towers auf der Donauplatte gebaut werden. Dies kündigte Thomas Jakoubek, Vorstand der Wiener Entwicklungsgesellschaft für den Donauraum (WED), am Dienstag an. Der größere der beiden Türme wird eine Höhe von 220 Metern erreichen und damit zu Österreichs höchstem Wolkenkratzer werden - er wird den auf der anderen Donauseite aufragenden Millennium Tower mit seinen 202 Metern an der Spitze der Rangliste ablösen. Das höchste Gebäude Österreichs wird dennoch der naheliegende Donauturm mit 252 Metern bleiben.

Ursprünglich wollte man mit den DC Towers bereits 2007 starten, der Baubeginn wurde aber schon mehrfach verschoben. Nun werde man im November die Nachfrage am Markt beurteilen und dann entscheiden, so Jakoubek. Klar sei nur: "Es gibt keine Aussage, dass es verschoben worden ist."

Kosten von einer halben Milliarde

Das Gesamtprojekt ist auf rund eine halbe Milliarde Euro veranschlagt, und "so eine Summe ist im Moment nicht so leicht zu finanzieren", unterstrich Jakoubek. Der Baupreis sei jedenfalls einzuhalten: "Wir haben eine Firma, die das zu unserem Preis bauen würde."

Es sei zwar technisch und finanziell komplexer, ein derartiges Vorzeigeprojekt anzugehen, jedoch sei das Marketing entsprechend einfacher, so Jakoubek. Die Genehmigungen für die Perrault-Bauten liegen jedenfalls schon vor.

Bauzeit drei Jahre

Wenn der Beschluss zum Baubeginn fällt, gehen die Planer von einer Bauzeit von drei Jahren aus. In den untersten 15 Stockwerken des insgesamt 57 Geschoße umfassenden höheren Turmes soll die spanische Hotelkette Sol Melia einziehen. Ansonsten sind Büroflächen und exklusive Lofts vorgesehen.  (APA)

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    Die gestalterische Grundidee für die DC Towers ist die eines in der Mitte gespaltenen Kristalls, der auseinandergeschoben wurde. Perrault hatte mit seinem Masterplan 2002 den Wettbewerb für die Gestaltung des noch unbebauten Areals der Donauplatte bei der Reichsbrücke für sich entschieden.

    (Bild: APA / visualisierung ©beyer.co.at)

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