Große Preisdifferenzen bei Schulsachen

18. August 2009, 09:21
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Qualitätsprodukte werden teurer, manche umweltfreundliche Produkte wurden allerdings im Vergleich zum Vorjahr billiger

Ein Preisgefälle von 522 Prozent kann die Arbeiterkammer heuer unter 21 getesteten Schulsachen feststellen. Das "Startpaket" für Erstklassler - unter anderem mit Füllfeder, Federpennal und Filzstiften - kostet zwischen 37 und 230 Euro, sagt Konsumentenschützerin, Manuela Delapina, im Ö1-Morgenjournal. Beim billigsten Angebot müsse man zumeist damit rechnen, "dass da Billig-Filzstifte drin sind, die nach zwei, drei Mal schreiben schon ausgetrocknet sind." 

Wer Qualität will, muss im Fachhandel heuer um acht Prozent mehr bezahlen, weil dort zunehmend die Billigprodukte aus dem Sortiment genommen werden, so Delapina. Die Konsumentenschützerin rät, die Preise zu vergleichen. 

Keine Kompromisse sollte man bei der Schultasche machen. Worauf man achten müsse: "Dass die Schultasche aus reißfestem, wasserundurchlässigem Material besteht, dass die Farbe im Straßenverkehr gut erkennbar ist, und dass die Schultasche auch einen orthopädisch geformten Rückenteil hat. Zudem sollte die Schultasche nicht schwerer als ein Zehntel des Körpergewichts des Kindes sein." 

Eine positive Entwicklung gibt es bei den umweltfreundlichen Produkten: Sie sind zwar meist teuer, im Vergleich zum Vorjahr aber billiger geworden. (red/derStandard.at)

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    Die Suche nach der idealen Schultasche zahlt sich auf alle Fälle aus.

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