2 x 9.9.1999: Sozialmarkt und Wiener Tafel

17. August 2009, 19:01

Einfach genial, genial einfach: Wie die Welt täglich ein bissel besser - und Österreich erneuert - wird. Soziale Kreativität vor den Vorhang, bitte!

Schon heute, zehn Jahre nach Gründung am selben merk-würdigen 9.9.1999, gehören Soma, Österreichs erster Sozialmarkt und die Wiener Tafel zu Meilensteinen moderner Sozialpolitik. Am selben Tag wurden in Linz und Wien gemeinnützige Privatinitiativen tätig. Innovativ, wirksam, treffsicher, helfen sie bedürftigen Menschen, rechtzeitig und unbürokratisch. Höchst zeitgemäße ökologisch-soziale Neuerungen. Beide nach typischen Startproblemen sehr erfolgreich.

Sozialmarkt, "eine Idee, die hilft", ist seither mit 28 Projekten in weiten Teilen Österreichs aktiv. Die Wiener Tafel, einzige in Österreich (in Deutschland gibt es 600 Tafeln, 140 in Planung) versteht sich als "eine Brücke des Ausgleichs zwischen Überfluss und Mangel", zwischen "Wegwerf- und Armutsgesellschaft". Die zwei Sozialinnovationen unterscheiden sich vor allem darin, wie sie im Einzelnen Vergeudungswirtschaft und Mangelökonomie produktiv ausgleichen.

Die Grundidee ist, wie alle Neuerungen, einfach genial und genial einfach - alles hängt an der humanen, integren und logistisch intelligenten Umsetzung. Beide haben simple, klare Ziele, keine hochgestochene "Mission" oder leeres pr corporate social responsibility-Design.

Ziel von Soma ist, "Menschen an der Armutsgrenze zu unterstützen, damit sie sich das leisten können, was sie zum Leben brauchen." Er bietet "Waren des täglichen Gebrauchs zu günstigsten Preisen", die Tafel "Über-Lebensmittel" ganz kostenlos. Für "Verwerten statt Entsorgen" und "Verteilen statt Vernichten" sorgt bei beiden der Vertrieb hochwertiger, frischer Lebensmittel und anderer gespendeter Waren mit kleinen Imperfektionen wie leichten Verpackungsschäden, Fehletikettierungen, baldigem Ablaufdatum usw. Lagerbestände sowie unzählige Tonnen von Probe-, Promotion- und Überschusserzeugnissen an Nahrung und Hygieneprodukten werden an die Ärmsten verteilt statt kostspielig - und umweltbelastend - vernichtet.

Soma bringt Waren im Wert von Millionen Euro, die Wiener Tafel Tag für Tag bis zu zwei Tonnen Lebensmittel an die Bedürftigsten. Beide nutzen die hochgezüchtete Qualitätskonkurrenz, die Nulltoleranz für kleinste Mängel, die allzeit-alles-verfügbar-Manie ("Erbeeren-im-Winter"), den Saisonwaren- und Stichtags-Kult ("kein Osterhase nach Ostern", Tiefkühlprodukte oder Joghurts, die übermorgen ablaufen, dürfen aus Imagegründen schon heute nicht mehr ins Regal) und den Frische-Fetisch, die chronischen Überschuss - und Abfall - erzeugen.

Damit etwa Kunden noch knapp vor Einkaufschluss ohne Warten genug frisches Brot vorfinden werden gewaltige Überschüsse produziert. Etwa 15 bis 20 Prozent des täglichen Brots und 25 Prozent aller Backwaren landen direkt im Müll, 13.000 kg Brot allein in Wien - in einer fernen Nachkriegskindheit mit wachen Erinnerungen an Hunger und Lebensmittelknappheit noch eine Art säkularer Todsünde. "In Wien wird täglich mehr Brot weggeworfen als in Graz gegessen wird", bringen Soma-Präsident Steiner und Tafel-Geschäftsführer Haiderer gleich lautend das hohe - und politisch schmerzfreie! - Umverteilungspotential einprägsam auf den Punkt. (Bernd Marin/DER STANDARD, Printausgabe, 18.8.2009)

  • Alle bisherigen Kolumnen von Bernd Marin finden Sie auf der Website www.euro.centre.org

  • 27.5.2011
    • "LIFE" is Life? [80]

      Einfach unglaublich, wie ältere Mitarbeiter in der privatisierten ehemaligen Staatsindustrie behandelt werden. Noch können sie in die Frühpension flüchten

  • 30.4.2011
    • "Des Ano": Unglück durch Wohlfühlpolitik [149]

      Frühpensionen sind überwiegend weder unvermeidlich, noch unfreiwillig, noch erhöhen sie Wohlfahrt und Wohlbefinden. Sie sind vielmehr sündteuer subventioniertes Unglück.

  • 2.4.2011
  • 31.3.2011
  • 26.2.2011
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      "Eines ist unbestritten: Wenn wir so weitermachen, geht es in den Abgrund", weiß sogar der Seniorenbundobmann. Doch was folgt daraus für wen?

  • 15.2.2011
    • SOS Quotenmänner! [299]

      Diese Kolumne ist reine "Männersache", nicht für Frauen. Hoch an der Zeit, unter uns Klartext zu reden.

  • 1.2.2011
    • Rating-Meinungshandel [17]

      Schon im Jänner 2009 wurde die Rolle der "großen drei" Ratingagenturen im globalen Finanzcrash als Hehler statt als Marktgendarmen angesprochen*. Seither wissen wir noch mehr über ihre Fehlurteile und Korruption. Doch nichts geschieht, Regulierungsversuche des Binnenmarktkommissars waren ebenso erfolglos wie der US Securities and Exchange Commission (SEC). Der nächste Kollaps wird vorbereitet - und damit Unruhen in Europa?

  • 18.1.2011
    • Klassekanzler Kreisky [67]

      Volkskanzler wird man durch den Respekt und die Zuneigung der Menschen, die natürliche Autorität und kluge, für sie vorteilhafte Staatskunst verspüren. Worin Kreisky Recht hatte, und wovon wir bis heute zehren. Worin Staatsmacht (Kanzler)Klasse zeigt. Warum er uns fehlt - und wem nicht.

  • 4.1.2011
    • Märchenonkel [60]

      Zu den langlebigen Ursprungs-Mythen der Zweiten Republik gehört die angebliche Drittel/Drittel/Drittel-Regel. Doch es gibt sie gar nicht - weder als Verfassungs- noch als einfaches Gesetz. Auch diese chronische Unwahrheit eine „Tochter der Zeit“.

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Posting 1 bis 25 von 64
1 2
sozialmarie
 
01
14.9.2009, 16:25
Soziale Innovation ist „wenn eine Lücke im Angebot geschlossen wird“1) – und dabei keine neue Ausgrenzung entsteht.

(...2.Teil...)

Und das Wichtigste: keine entmutigende Sonderbehandlung jener auf der armen Seite der Grenze.
Neunjährige Praxis wurde hier innovativ weiterentwickelt: Arm und reich werden nicht getrennt, sondern zusammengeführt, solidarische Auseinandersetzung ist explizites Ziel.

Petra Radeschnig
Jurykoordinatorin der SozialMarie – Preis für soziale Innovation

1) zitiert nach: M.Diebäcker/E.Hammer/J.Emprechtinger/M.Jöbstl-Arbeiter, Sozialinnovative Projekte und soziale Integration (2009), Ein Forschungsprojekt mit Unterstützung der Unruhe Privatstiftung, Band III, S.10 (http://sozialmarie.org/)


sozialmarie
 
02
14.9.2009, 16:24
Soziale Innovation ist „wenn eine Lücke im Angebot geschlossen wird“1) – und dabei keine neue Ausgrenzung entsteht.

Eine Ergänzung.
Seit 1999 gibt es spezielle Sozialmärkte für „Menschen an der Armutsgrenze (…), damit sie sich das leisten können, was sie zum Leben brauchen“.
Und für alle gibt es seit 2008 den Kapfenberger Lebensmittelmarkt ‚Einer für alle’ mit einer speziellen Preispolitik: Mit einer sog. Vorteilscard sammeln die einen Bonuspunkte, die anderen bekommen die Waren um 17 % bis 51 % billiger. Die Grenze zwischen ihnen ist mit 942,86 € netto-Monatseinkommen definiert. Trotzdem: alle kaufen dieselben Waren, in derselben Qualität, in derselben Vielfalt, ohne mengenmäßige Begrenzung, für niemanden. Also nicht für die einen unter der Armutsgrenze das, was die anderen über der Armutsgrenze übrig lassen.
(...2.Teil folgt...)

Bertel Mann
11
22.8.2009, 12:09
Na klar - kein Recht auf Unterstützung sondern Almosen von Privaten oder von Privaten organisiert

Diese "höchst zeitgemäßen ökologisch-sozialen Neuerungen" stammen aus dem 19. Jahrhundert. Aber da wir bei den Arbeitnehmerrechten auch wieder dorthin zurückkehren, passt's ja...

hanslblasta
01
15.9.2009, 07:36
im Sozialmarkt sind'S Kunde

das ist ein himmelhoher Unterschied gegenüber eine Verteilstation von Sachunterstützungen - beides miterlebt!

Bernd Marin
01
23.8.2009, 12:06
Keine Almosen, zusätzliches Recht !

Das Gegenteil Ihres Vorurteils („na klar“) ist wahr: es geht um ein zusätzliches Recht auf Unterstützung, gerade nicht um Almosen. Jede(r), die weniger als 893 Euro im Monat verdient hat Recht auf einen SOMA-Einkaufspass. Seine maximale Nutzung kann die Kaufkraft bis über das Doppelte (!) von Sozialhilfe oder Mindestsicherung erhöhen. All das selbstverständlich zusätzlich zum unstrittigen Recht auf staatliche Unterstützung, die für Notleidenste leider einfach nicht reicht. Weiters werden geschützte und reguläre Arbeitsplätze geschaffen, die Umwelt geschont, Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet. Alles klar? Todtrauriges Austriakum: notorische Miesmacher können keine noch so großartige Idee und selbstlose Initiative Anderer anerkennen.

Stifter
11
23.8.2009, 00:22

Sie haben recht, Bertel Mann. Und damit charakterisieren Sie zugleich auch sehr gut die Geisteshaltung von Bernd Marin!

Bernd Marin
00
23.8.2009, 12:09
Zusätzliches Recht auf Unterstützung, keine Almosen

Das Gegenteil Ihres Vorurteils ist wahr: es geht um ein zusätzliches Recht auf Unterstützung, gerade nicht um Almosen. Jede(r), die weniger als 893 Euro im Monat verdient hat Recht auf einen SOMA-Einkaufspass. Seine maximale Nutzung kann die Kaufkraft bis über das Doppelte (!) von Sozialhilfe oder Mindestsicherung erhöhen. All das selbstverständlich zusätzlich zum unstrittigen Recht auf staatliche Unterstützung, die für Notleidenste leider einfach nicht reicht. Weiters werden geschützte und reguläre Arbeitsplätze geschaffen, die Umwelt geschont, Lebensmittel vor der Vernichtung gerettet. Alles klar? Todtrauriges Austriakum: notorische Miesmacher können keine noch so großartige Idee und selbstlose Initiative Anderer anerkennen.

posaunist
01
18.8.2009, 18:54
wie wärs damit, die supremärkte zu zwingen,

die überproduktion nicht wegzuwerden sondern am nächsten morgen mit -80% zu verkaufen? (oder übermorgen ablaufende produkte etc)

dann ist das brot noch immer "frisch genug" (meiner meinung nach)

ja, ich esse am morgen oft brot vom vortag. es schmeckt vorzüglich, obwohl es offenbar unverkaufbar ist!

hanslblasta
00
15.9.2009, 07:34

wie wollen'S die Supermärkte zwingen?

posaunist
00
16.9.2009, 20:39
kreativ sein!

Chris Quast
01
18.8.2009, 19:14

kauft es wer ? warum werden 20-30% der nahrungsmittel in städten weggeworfen, ich rede nicht von den supermärkten, ich reden von den konsumenten. warum ist diese quote bei am land lebenden um die 1/2 geringer ? so was versteh ich nicht.
ich mein alte nahrungsmittel werden zT ja von den supermärkten verschenkt, warum nicht ein bissal was einnehmen (-> eben der -80% vorschlag) ich verstehe es auch nicht. -> imageschaden ? keine ahnung !

wow brot vom vortag essen, sie müssen ein nachkriegsgeeichter mensch sein :-).

Kuldip K.
 
02
20.8.2009, 11:42
"Brot vom Vortag" hat erst die Aromastoffe entwickelt...

...für das es eigentlich gebacken war. Die 50%-Abverkaufskleber werden zunehmend durch 30% Kleber ersetzt. Allerdings nur in Wien. In der "Provinz" ist man nicht so knausrig. Da schüttet auch keiner Reinigungsmittel in die Biotonnen...

Nomade Nomade
13
20.8.2009, 13:58
Kann doch marin nicht wissen, der war noch nie einem SOMA...

DerMäx
12
18.8.2009, 16:52
Deutschland ist Österreich sowohl in der Sozialpolitik, als auch bei privaten Hilfen für Bedürftige um Jahrzehnt voraus.

Politisch: JEDER bekommt angemessenen Wohnraum inkl Heizkosten + 359 Euro vom Staat bezahlt, während hier Politiker "keine Hängematten" knüpfen möchten. - Der Wahnsinn ist, dass bei uns die Lebensmittekosten viel höher als in Deutschland sind. Wir sind in Österreich von einer menschenwürdigen Hilfe der Betroffenen wirklich meilenweit entfernt.

Private Initiativen, wie die meisten(alle?) Tafeln werden unbürokratisch vom Staat unterstützt. Das Gegenstück kann man hier in Österreich "bewundern".
Es ist wirklich traurig, wie Österreich mit seinen sozial Schwächsten umgeht. Eigentlich sogar eine Schande.

Chris Quast
11
18.8.2009, 19:19

ob mir das jetzt nicht ein grinserl kosten muß ?!

also so mickrige 359 €, ist nicht mal im roten wien (dort wo die sozialhilfe am niedrigsten ist) die sozialhilfe hoch. (mWn kommt ja da noch der heizzuschuß, wohnzuschuß dazu).

macindd
02
18.8.2009, 18:39
Hartz IV nennst Du um ein Jahrzehnt voraus?

Ja, kann sein, aber im negativen Sinn.

hanslblasta
11
19.8.2009, 07:24

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartz-Konzept

es sind sehr gute Ansätze, v.a. in Richtung "case management" dabei - wesentlich ist der Ansatz, dass Menschen ihre prekäre soziale Situation verbessern können - und auch dazu angehalten werden, statt sich fallen zu lassen;

umgekehrt ist auch der Staat in die Pflicht genommen, Menschen nicht nur zu versorgen, sondern aktiv Verantwortung für eine Verbesserung der sozialen Bedingungen zu übernehmen - das betrifft eben nicht nur eine genügende finanzielle Versorgung, sondern auch Strukturen, die an sich armutsvermeidend sind oder aus Armut herausführen;
i.e. Angebote des Schuldenmanagements, der gesundheitlichen Versorgung inkl Suchtkrankheiten (einer der häufigsten Armutsgründe) ...

DerMäx
00
18.8.2009, 18:45

Kannst Du dieses "im negativen" Sinn auch begründen, oder resultiert Dein Posting einfach nur auf irgendwo Aufgeschnappten, also ohne Basis, eigenen Erfahrungen, oder sonstigen reellen Begebenheiten?

Wella
22
18.8.2009, 15:19
Werter Herr Marin

inwieweit sind diese Sozialmärkte denn "Sozialpolitik"?
Geht das nicht private Initiativen aus, die meist um Förderungen ringen?

GRÜNE: http://wien.gruene.at/soziales/... sen/47618/

Es geht nur so:

REICHTUM GERECHT VERTEILEN:
http://www.reichtumgerechtverteilen.at/blog.php

Mit 733 Euro Mini-Sicherung ist die Armutsbekämpfung abgesagt!

FSK
91
18.8.2009, 12:33
Anpassung

Bei der Berechnung der Sozialhilfe ging man von Normalpreisen aus.
In D gibt es daher Pläne, dass man sich den Bezug beim Sozialmarkt, Tafel, etc. anrechnen lassen muß.
Dadurch könnte der Staat einiges an Sozialhilfe sparen.

gast99
14
18.8.2009, 15:43
ich wünsch ihnen

dass sie einmal in so eine finanzielle situation kommen wie sozialhilfeempfänger und das von ganzem herzen

mag2412
34
18.8.2009, 12:22
ich finde es beschämend.

das eine institution wie diese als erfolg verkauft wird. hier wird der abfall der massenproduktion an den die verlierer des systems verteilt.

das produkte im supermarkt bereits einen tag vor ablaufdatum aus den regalen genommen wird ist ja wohl das mindeste was man verlangen kann. bei einer durchgeplanten wirtschaft wie der unseren in der der warenpreis ja maßgeblich vom frischeversprechen abhängt. wir sind nicht die generation die einen krieg verursacht hat und dessen folgen ausbaden musste, wir ZAHLEN diesen scheiss ja, den sie als luxus darstellen.

das es derartig viele arme gibt liegt auch nicht an den konsumenten, sondern an vielen anderen ursachen.

versuchen sie nicht mir schuldgefühle einzu

Rosa Canina
01
27.8.2009, 13:54
... schön, dass sie etwas "beschämend" finden,

dass sie selber nicht notwendig haben...
aber ich nehme an Sie haben sicher eine bessere "menschenwürdigere" Idee Armut zu bekämpfen!

Stellen sie sich doch vor so einen Markt und schütteln Sie den Leuten die Hand mit den Worten:
"Es tut mir so leid und ich finde es so beschämend, dass sie arm sind und meinen Abfall essen müssen"...

Brauchbare Lebensmittel als Abfall der Massenproduktion zu sehen (nur weil sie billiger verkauft werden) ist tatsächlich ein typisches Denkmuster vieler Menschen in unserer jetztigen Gesellschaft!

miss.seattle
13
18.8.2009, 11:57
geniale soziale kreativtät???

das hat gar nichts mit kreativität zu tun...es handelt sich nur noch um notmaßnahmen (feuerlöschen).

soziale präventive maßnahmen - kreativ wär auch noch die zugabe - würden in 5 oder 10 oder 20 Jahren sehr viel bringen. aber wer mag schon sein steuergeld in was investiert gesehen haben, wovon erst die nächste oder übernächste generation was hat???

1000 sozialarbeiter in der prävention beschäftigen und Arbeitsmarkt aktiv fördern und wir haben in 10 Jahren Millionen weniger Ausgaben für Soziale Notfalle...

ISB
22
18.8.2009, 11:14
Die Anpassung an die Armut

Statt Mindestlöhne, die ein echtes Einkommen ergeben, statt bedingungsloses Grundeinkommen, Verkauf von "Sondermüll" an die Ärmsten. Anstatt Armut zu bekämpfen, wird sie so zur Dauereinrichtung, es gibt ja eh Sozialmärkte...
Und wie B M denkt, haben ja einige Poster (z.B. the comedian) bereits formuliert.

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