Zehn km/h zu schnell kann bis zu 200 Euro kosten

17. August 2009, 12:03
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Vor allem in der Nacht sind Verstöße teuer

Wien - Italienische Carabinieri sind bei Autofahrern gefürchtet - und das zu Recht: Die jüngste Anhebung der Verkehrsstrafen macht Verstöße gegen die Straßenverkehrsordnung vor allem in den Nachtstunden zwischen 22.00 Uhr und 7.00 Uhr besonders teuer. Wer plötzlich die Fahrspur wechselt muss inkl. Nachtzuschlag mit Strafen zwischen 50 und mehr als 200 Euro rechnen, gleiches gilt für Lenker, die um bis zu zehn Stundenkilometern zu schnell unterwegs sind. Keine Gnade kennt man mit Alkolenkern, aufpassen heißt es auch für Moped- und Motorradfahrer, berichtete der ARBÖ am Montag.

Wer alkoholisiert (ab 0,5 Promille) am Moped oder Motorrad erwischt wird, dem wird das Fahrzeug sofort beschlagnahmt (und später versteigert), warnte der Autofahrerclub. Hinzu kommt eine Geldstrafe zwischen 500 bis 2.000 Euro. "Zum Vergleich: Bei den Autos greift die drakonische Maßnahme der Beschlagnahme und in weiterer Folge Versteigerung von Fahrzeugen erst ab 1,5 Promille", sagte Lydia Ninz, Sprecherin des Clubs.

Aufpassen heißt es auch mit Müll: Wer Zigarettenstummel oder Obstreste aus dem Fahrzeugfenster wirft, fasst laut Ninz Strafen von 500 bis 1.000 Euro aus. Grundsätzlich kosten Vergehen in der Nacht um bis zu einem Drittel mehr. Bei Geschwindigkeits- und Alkoholdelikten sogar um die Hälfte. Weil diese aber dem Strafrecht unterliegen, entscheiden die jeweiligen Richter von Fall zu Fall, so der ARBÖ. (APA)

 

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