Klenk-Blog im Justizministerium wieder abrufbar

17. August 2009, 15:24
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Website fiel internem Content-Filter zum Opfer

Die Internetseite des "Falter"-Journalisten Florian Klenk, florianklenk.com, ist für die Mitarbeiter des Justizministeriums wieder abrufbar. Klenk, der in seinem Weblog jene kritischen Artikel über die aufgetauchten Justiz-Akten veröffentlicht hatte, die auch schon in der Wochenzeitung "Falter" erschienen waren, hatte das Ministerium am Montag der Zensur bezichtigt. Nun stellte sich nach Angaben des Ministeriums heraus, dass die Website dem hausinternen Content-Filter zum Opfer fiel.

Klenks Seite beinhalte demnach "Wörter und Inhalte", die in die Kategorien "Sex, Chat, Gambling und Hacking bzw. Spyware, criminal activity, violence, weapons, illegal drugs" fielen, weshalb die Website für die Mitarbeiter nicht zugänglich war, (Antwort des Ministeriums an Florian Klenk können Sie hier auf florianklenk.com nachlesen). Mittlerweile sei die Seite aber wieder freigeschaltet worden, versicherte das Ministerium.

Am Montag war die Website für Mitarbeiter des Justizministeriums kurzfristig gesperrt, "mit Erstaunen nimmt die Wiener Wochenzeitung 'Falter' zu Kenntnis, dass der Zugang zu dem Weblog von Falter Aufdecker Florian Klenk (www.florianklenk.com) und den dort befindlichen justizkritischen Artikeln aus dem Falter für alle BMJ-Mitarbeiter und Gerichtspersonal gesperrt wurde", hießt es in einer Aussendung des "Falter" am Montag Vormittag. Für den "Falter" sei die Sperre Zensur durch das Ministerium, "da sich auf dem Weblog weder anstößige "Inhalte aus den Bereichen Glückspiel, Computerkriminalität, Pornografie, Soziale Netzwerke und Phishing" oder sonst irgendwelche anstößigen Inhalte befinden". (red/APA)

  • florianklenk.com: "Die von Ihnen angeforderte Seite enthält Inhalte aus den Bereichen Glückspiel, Computerkriminalität, Pornografie, Soziale Netzwerke und Phishing. Der Zugriff wurde daher verweigert".
    foto: falter

    florianklenk.com: "Die von Ihnen angeforderte Seite enthält Inhalte aus den Bereichen Glückspiel, Computerkriminalität, Pornografie, Soziale Netzwerke und Phishing. Der Zugriff wurde daher verweigert".

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