Fallschirmspringer überlebte 3.000-Meter-Sturz

16. August 2009, 16:30
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Dachkonstruktion eines Hangars dämpfte den Aufprall

London - Ein englischer Fallschirmspringer hat einen Sturz aus 3.000 Metern Höhe überlebt: Nachdem sich bei dem Sprung der Fallschirm nicht geöffnet hatte, trat auch beim Reserveschirm eine Fehlfunktion auf. Der erfahrene Springer, der Sprünge oft mit seiner Kamera in der Luft aufzeichnet, konnte den Reserveschirm nicht kontrollieren und stürzte die letzten 300 Meter in spiralförmigen Drehungen zu Boden, wie britische Medien am Wochenende berichteten.

Der Mann knallte auf das Dach eines Flugzeughangars, kam mit Kopf- und Schulterverletzungen ins Krankenhaus, befindet sich nach Angaben von Freunden aber in einer guten Verfassung. Bei dem beinahe verhängnisvollen Sprung hatte der Mann erneut eine Kamera dabei, um in der Grafschaf Shropshire Anfänger beim Springen zu filmen. Als sich der Hauptschirm gar nicht und der Reserveschirm nicht richtig öffneten, konnten Augenzeugen am Boden das Drama verfolgen.

"Ich sah ihn fallen, und als ich ihn trudeln sah, wusste ich, dass etwas nicht stimmte. Ich habe den Rettungswagen gerufen, noch bevor er aufschlug", sagte der Besitzer des Fallschirmsprungbetriebs, Colin Fitzmaurice. Aus seiner Sicht hatte die Dachkonstruktion des Hangars den Aufprall gedämpft. "Wäre er ein paar Meter woanders heruntergekommen, wäre er auf Beton aufgeschlagen." (APA)

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