Angeblich zwanzig Tote bei Raketentest

16. August 2009, 16:33
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Bericht über von Syrien, Nordkorea und Iran organisierten Scud-Abschuss

Tokio/Tel Aviv/Wien - 20 syrische Zivilisten sollen Ende Mai bei einem missglückten Raketentest getötet worden sein. 60 weitere seien verletzt worden, als eine gemeinsam von Syrien, Nordkorea und dem Iran entwickelte Scud-Rakete von ihrem Kurs abgekommen sei, berichtete die japanische Nachrichtenagentur Kyodo nach Angaben der israelischen Zeitung "Haaretz".

Bei dem Test sollte eine von den drei Ländern gemeinsam entwickelte neue Scud-Rakete getestet werden, die eine veraltete Version ersetzten sollte, meldete Kyodo unter Berufung auf westliche Diplomaten. Durch eine technische Fehlfunktion sei eine der beiden abgefeuerten Raketen in einem Markt einer Stadt nahe der syrisch-türkischen Grenze eingeschlagen.

Gasexplosion

Den Angaben zufolge sperrte die syrische Armee den Zugang zu dem Gebiet, um die Trümmer der Rakete einzusammeln. Den Anrainern wurde gesagt, es habe eine Gasexplosion gegeben. Die zweite Rakete dürfte im syrisch-irakischen Grenzgebiet niedergegangen sein.

Kyodo zitierte auch eine militärische Quelle im Nahen Osten. Demnach dürfte ein Problem mit dem Leitsystem der Rakete das Unglück verursacht haben. (APA)

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