Federer und Nadal im Viertelfinale gescheitert

15. August 2009, 08:02
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Schweizer verliert gegen Jo-Wilfried Tsonga, Spanier an Juan Martin del Potro gescheitert

Montreal - Roger Federer und Rafael Nadal, die aktuellen Top-Zwei der Tennis-Welt, sind am Freitag im Viertelfinale des ATP-Turniers von Montreal ausgeschieden. Der Schweizer Weltranglisten-Führende Federer musste sich in einem dramatischen Match dem Franzosen Jo-Wilfried Tsonga 6:7,6:1,6:7 geschlagen geben, der spanische Titelverteidiger Nadal verlor gegen den Argentinier Juan Martin Del Potro 1:6,6:7.

In Montreal waren erstmals seit Einführung des offiziellen ATP-Rankings (1973) die Top-Acht der Setzliste geschlossen ins Viertelfinale eingezogen. Die dortige Niederlage könnte Nadal sogar die Nummer-zwei-Position in der Weltrangliste kosten. Sollte Andy Murray auch im Halbfinale gegen Tsonga siegreich bleiben, wäre der Brite ab Montag der erste Federer-Verfolger.

Die Überraschung über das Ausscheiden von Federer, der nach 21 Siegen en suite wieder verlor und im dritten Satz bereits 5:1 geführt hatte, und Nadal hält sich jedoch in Grenzen. Jung-Vater Federer bestritt in Kanada sein erstes Turnier seit seinem 15. Grand-Slam-Titel in Wimbledon und Nadal kehrte nach mehr als zweimonatiger Pause wegen seines lädierten Knies auf die Tour zurück.

"So etwas passiert im Tennis. Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist", merkte Federer nach der verspielten komfortablen Führung im Entscheidungssatz an. Einen wahren Marathon-Satz absolvierten Nadal und Del Potro, der erste Durchgang, den der Argentinier im Tiebreak trotz eines 2:5-Rückstands noch gewann, dauerte gleich 1:18 Stunden. Im zweiten Satz bot Nadal dann nicht mehr viel Gegenwehr. De Potro trifft im Halbfinale auf Andy Roddick, der Novak Djokovic besiegte. (APA/Reuters)

 

Die Halbfinalpaarungen lauten Tsonga gegen Andy Murray (GBR/3), der Nikolaj Dawidenko (RUS/8) mit 6:2 und 6:4 bezwang, und Andy Roddick (USA/5) , der gegen Novak Djokovic (SRB/4) mit 6:4 und 7:6 (7/4) gewann, gegen del Potro.

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    Roger Federer grübelt.

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