Bammer für Jankovic keine Gegnerin

15. August 2009, 07:51
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Österreicherin im Viertelfinale klar gescheitert - Auch Clijsters-Erfolgslauf beendet, die Belgierin verliert gegen Safina

Cincinnati - Österreichs Tennis-Nummer-Eins Sybille Bammer war im Viertelfinale des 2-Millionen-Dollar-Turniers von Cincinnati chancenlos. Die ungesetzte 29-jährige Oberösterreicherin unterlag am Freitag der als Nummer fünf gesetzten Serbin Jelena Jankovic 0:6,3:6. Für Bammer war es dennoch das bisher beste Cincinnati-Abschneiden ihrer Karriere, 2005 war sie in Runde zwei (gegen Jankovic) und 2006 in Runde eins gescheitert.

Der Countdown Richtung US Open (ab 31.8.), wo sie vergangenes Jahr das Viertelfinale erreicht hatte, läuft in der kommenden Woche in Toronto (ab Montag) weiter, danach steht noch das Turnier in New Haven (ab 23.8.) auf dem Programm. "Bei diesen Turnieren will sie, wenn möglich, auf diesem Niveau weiterspielen. Das Wichtigste ist aber, dass sie verletzungsfrei bleibt", meinte Bammers Trainer Jürgen Waber am Samstagvormittag.

Jankovic erhöhte im Head-to-Head mit Bammer, die zum elften Mal in ihrer Karriere in einem WTA-Viertelfinale stand, bereits auf 8:1. Den bisher einzigen Sieg gegen die Serbin hatte die Österreicherin 2006 in Indian Wells gefeiert. "Jankovic ist sicher eine Art Angstgegnerin von Sybille. Sie hat eine sehr ähnliche Spielweise", analysierte Waber das Geschehen in der Nightsession.

Neben Jankovic erreichten auch Dinara Safina (RUS-1), Jelena Dementjewa (RUS-4) und Flavia Pennetta (ITA-14), die nach ihrem 15. Sieg in Folge als erste Italienerin unter die Top-10 der Weltrangliste vordringt, das Halbfinale des Hartplatz-Events in Ohio.

Die Weltranglisten-Erste Safina beendete im Viertelfinale den Erfolgslauf von Rückkehrerin Kim Clijsters, die zwei Jahre Babypause eingelegt hatte. Clijsters führte im ersten Satz 2:0 und im zweiten Set 4:1, verlor aber 2:6,5:7. "Dinara hat wohl das beste Tennis gespielt, dass ich jemals von ihr gesehen habe", meinte die 26-jährige Belgierin Clijsters. (APA)

 

Zu Ende ist das Turnier auch für Kim Clijsters. Die Belgierin wurde bei ihrem Comeback von der top-gesetzten Russin Dinara Safina mit 6:2,7:5 gestoppt. (APA)

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    Ließ Bammer keine Chance: Jelena Jankovic.

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