Mapuche wollen an Widerstand festhalten

14. August 2009, 21:18

24-Jähriger von Polizei bei Räumung eines besetzten Landstücks getötet

Santiago - In Südchile wollen unterdessen indianische Aktivisten ihren Widerstand gegen die Regierung fortsetzen und weiter um das Land ihrer Vorfahren kämpfen. Der Tod eines 24-jährigen Landbesetzers werde ihre Entschlossenheit nur noch steigern, sagte am Donnerstag José Santos Millao von der Organisation Ad Mapu.

Der Aktivist gehörte zu einer Gruppe von Mapuche-Indianern, die sich in Collipulli, rund 600 Kilometer südlich der Hauptstadt Santiago de Chile einer Räumungsaktion der Polizei widersetzten. Nach den tödlichen Schüssen wurde ein nahegelegenes Gebäude mit landwirtschaftlichen Maschinen in Brand gesetzt, wie das Innenministerium mitteilte. Präsidentin Michelle Bachelet sagte, der Konflikt lasse sich nur im Dialog lösen. Mit Gewalt schadeten die Indianer nur ihrer eigenen Sache.

Der Minderheit der Mapuche gehören etwa sechs Prozent der 17 Millionen Chilenen an. Ihr Volk widersetzte sich 300 Jahre lang der spanischen Kolonisierung, ehe es schließlich in den Süden Chiles zurückgedrängt wurde. Die meisten Mapuche leben in bitterer Armut. (APA/AP)

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18.8.2009, 10:17

Kapitalismus entwickelt nur die Technik, wen wundert es also, wenn der Faktor Mensch und die Umwelt hintenanstehen? Somit haben auch die ganzen Umweltverbrechen in Peru, Ecuador usw. konstitutionellen Charakter aus dem System selbst heraus. Die Wertschöpfungskette stimmt doch. Es werden höchstens mit den Gewinnen aus diversen Unternehmungen die Umwelt völlig unzureichend repariert, das Resultat sieht dann wie folgt aus: 5 Billionen Dollar Schäden pro Jahr. Und diese Schäden können schon lange nicht mehr durch die Profite beseitigt werden! Schon lange nicht mehr!

Quelle: Spiegel, 10.10.08

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18.8.2009, 10:18

Von welcher Moral wird hier also unter mir gesprochen? Kap. ist nicht nur eine Lust oder Laune. Chile hat noch eine unter Pinochet erarbeitete Verfassung. Was will man damit also fortschrittliches erreichen? Vielleicht sollte sich Herr Anarchokommunist mal die Nachhaltigkeit von Kuba ansehen. Aber stimmt, eine kommunistische Diktatur mit politischen Gefangenen und einem repressiven bürgerlichen Staat kann natürlich nichts positives hervorbringen. ...

Ernst Guevara
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15.8.2009, 11:04
die regierung

soll damit aufhören, die holzmafia zu schützen und die profitinteressen dieser industrie über die menschen und die umwelt zu stellen, erst dann ist ein dialog möglich.

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