Semperit verbessert Konzernergebnis

14. August 2009, 09:00
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Besser als erwartet sind die Halbjahreszahlen der Semperit AG Holding ausgefallen

Wien - Besser als von heimischen Analysten erwartet sind die Halbjahreszahlen der börsennotierten Semperit AG Holding ausgefallen. Der Konzernumsatz ging zwar leicht um 9,3 Prozent auf 296,1 (1. Halbjahr 2008: 326,4) Mio. Euro zurück, das operative Ergebnis (Ebit) konnte dennoch leicht um 2 Prozent auf 33,9 (33,2) Mio. Euro gesteigert werden. Analysten hatte einen Umsatz von 291,2 Mio. Euro und ein Ebit von nur 28,6 Mio. Euro erwartet. Der Ausblick sei schwierig zu prognostizieren, so die Gesellschaft am Freitag in einer Ad-hoc-Mitteilung.

Auch Semperit habe sich dem Einbruch der Weltwirtschaft nicht entziehen können, heißt es darin. Zwar habe es zu Ende des zweiten Quartals Anzeichen einer Bodenbildung auf niedrigem Niveau gegeben, eine nachhaltige Erholung könne aber aus heutiger Sicht weder hinsichtlich des Zeitpunkts noch der Größenordnung prognostiziert werden.

Ergebnis vor Steuern höher

Die Belastungen in den konjunkturabhängigen Geschäftsbereichen, insbesondere der Division Semperflex, konnten durch eine überproportional gute Ergebnisentwicklung bei Sempermed mehr als kompensiert werden. Auch aufgrund eines verbesserten Finanzergebnisses erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern (EGT) um 9,0 Prozent auf 35,0 (32,2) Mio. Euro.

Der Umsatz der Division Sempermed stieg um 21,8 Prozent auf 135,5 Mio. Euro, das Ergebnis vor Steuern verbesserte deutlich auf 21,5 (6,4) Mio. Euro. Die Division Semperflex wurde mit einem Umsatzrückgang um 40 Prozent auf 53,6 Mio. Euro von der Rezession am stärksten getroffen. Das Ergebnis vor Steuern fiel auf 1,1 (11,3) Mio. Euro. Der Umsatz von Semperform ging um 20,3 Prozent auf 48,1 Mio. Euro zurück. Das Ergebnis vor Steuern sank um 43,8 Prozent auf 5,2 Mio. Euro. In der Division Sempertrans verringerte sich der Umsatz um 10,1 Prozent auf 58,9 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Steuern lag mit 7,5 Mio. Euro auf Vorjahresniveau.

Die Geschäftsentwicklung von Semperit im Jahr 2009 bleibe auch nach sechs Monaten schwierig zu prognostizieren, heißt es im Ausblick. Für die Division Sempermed geht das Management von einer deutlichen Umsatzsteigerung gegenüber dem Vorjahr aus. Wie sehr sich der Nachfragerückgang in den anderen Divisionen auf Konzernumsatz und -ergebnis letztlich auswirken wird, sei weiterhin nicht vorhersehbar. (APA)

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