Arzt ließ Jackson nach Verabreichen von Medikament allein

13. August 2009, 18:46
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Popstar atmete nach Rückkehr des Leibarztes nicht mehr

Los Angeles - Michael Jacksons Leibarzt Conrad Murray hat den verstorbenen Popstar offenbar nach dem Verabreichen eines starken Beruhigungsmittels kurz vor dem Tod allein gelassen. Wie die "Los Angeles Times" am Donnerstag unter Berufung auf Ermittlungskreise berichtete, stellte Murray keine Probleme mit dem Medikament fest und verließ ruhigen Gewissens den Raum, um zu telefonieren. Als er zurückkam, habe der Sänger nicht mehr geatmet. Dem Bericht zufolge ist unklar, wie lange Murray wegblieb.

Murray steht im Visier der Ermittlungen zu den genauen Todesumständen des berühmten Sängers. Die Polizei durchsuchte in dem Zusammenhang bereits das Haus und ein Büro des Leibarztes sowie eine Apotheke in Las Vegas, wo Murray das starke Narkosemittel Propofol für Jackson besorgt haben soll. Der Popsänger hatte am 25. Juni unerwartet in seiner Villa in Los Angeles einen Herzstillstand erlitten. Murray droht eine Anklage wegen Totschlags. (APA/AFP)

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