"Wir gehen nicht baden", hoffte Direktor Lorenz

13. August 2009, 18:21
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30 Prozent Marktanteil gelten intern als "magische" Untergrenze für die überproportionalen Werbeeinnahmen des ORF

"Wir gehen nicht baden und haben geschlossen", kündigte ORF-Direktor Wolfgang Lorenz auch für diesen Sommer antizyklische Programmanstrengungen an. Erhofftes Highlight: Great Hadern Show. Sie startete mit 329.000 Zuschauern und 20 Prozent Marktanteil. Folge 6 sahen 130.000 bei 8 Prozent.

30 Prozent Marktanteil gelten intern als "magische" Untergrenze für die überproportionalen Werbeeinnahmen des ORF. Sie ist tageweise schon erreicht. In der Werbezielgruppe von zwölf bis 49 Jahren hatten die beiden ORF-Kanäle am 11. August nur noch 24 Prozent Marktanteil, am 1. August nur 21,4 und dazwischen oft 25 bis 29.

Folgen auch der "größten Programmreform" mit Mitten im Achten. Die Katastrophensoap segnete Lorenz ab. Das Projekt hatte sein Vorgänger in den ORF gebracht: Reinhard Scolik, zu Reformzeiten oberster Programmkoordinator, heute auch Personalchef. Ihm werden Ambitionen aufs ORF-Direktorium nachgesagt. (fid, DER STANDARD; Printausgabe, 14./15./16.8.2009)

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    foto: derstandard.at/scholz
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