China rückt von Plänen für Internet-Filter ab

13. August 2009, 13:16
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Auf öffentlichen Computern soll Filter-Software weiterhin installiert bleiben

Die chinesische Regierung rückt von ihren Plänen ab, einen umstrittenen Internet-Filter zur Pflicht für jeden Computer im Land zu machen. Auf Computern an öffentlichen Plätzen, Internet-Cafés und in Schulen werde die Filtersoftware weiter installiert, sagte der chinesische Industrie-Minister Li Yizhong. Private Nutzer dürften dagegen vorerst frei entscheiden, ob sie die Software installieren.

Heftige Kritik

Zur Kontrolle des weltweiten Datennetzes war zuvor geplant, dass kein Computer im Land mehr genutzt und vertrieben werden sollte, der nicht mit der entsprechenden Filtersoftware ausgestattet ist. Die Pläne waren auch international auf Kritik gestoßen. Während es offiziell hieß, dass der Filter die Nutzer vor allem vor Gewaltdarstellungen und pornografischen Inhalten schützen solle, hatten Kritiker in den Plänen ein Instrument gesehen, um politische Internet-Zensur auszuüben. (APA)

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