Regierung rückt von Plänen für allgemeinen PC-Filter ab

13. August 2009, 12:52
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Nur auf Computer an öffentlichen Plätzen, Internet-Cafes und in Schulen

Peking - Die chinesische Regierung rückt von ihren Plänen ab, einen umstrittenen Internet-Filter zur Pflicht für jeden Computer im Land zu machen. Auf Computern an öffentlichen Plätzen, Internet-Cafés und in Schulen werde die Filtersoftware weiter installiert, sagte der chinesische Industrie-Minister Li Yizhong der offiziellen Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag. Private Nutzer dürften dagegen vorerst frei entscheiden, ob sie die als "Grünen Damm" bezeichnete Software auf ihren Rechnern installieren wollen.

Filtersoftware auf allen Computern des Landes

Zur Kontrolle des weltweiten Datennetzes war zuvor geplant, dass kein Computer im Land mehr genutzt und vertrieben werden sollte, der nicht mit der entsprechenden Filtersoftware ausgestattet ist. Die Pläne waren auch international auf Kritik gestoßen. Während es offiziell hieß, dass der Filter die Nutzer vor allem vor Gewaltdarstellungen und pornografischen Inhalten schützen solle, hatten Kritiker in den Plänen ein Instrument gesehen, um politische Internet-Zensur auszuüben. (APA)

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    Nicht auf jedem Computer des Landes, sondern nur auf allen öffentlichen PC's soll nun der Softwarespion kommen.

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