BIP schrumpfte in EU um 4,8 Prozent

In der Eurozone schrumpfte die Wirtschaftsleistung durchschnittlich um 4,6 Prozent

Brüssel/Luxemburg - Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Durchschnitt der 27 EU-Staaten nach einer Schätzung von Eurostat im zweiten Quartal dieses Jahres um 4,8 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2008 zurückgegangen. In der Eurozone schrumpfte die Wirtschaftsleistung durchschnittlich um 4,6 Prozent.

Für den genannten Zeitraum lagen laut europäischer Statistikbehörde nur Zahlen von 17 EU-Ländern, unter ihnen Österreich, vor. Alle weisen durchgehend ein Minus ihrer Wirtschaftsleistung aus. Für die restlichen zehn Länder wurden "Schnellschätzungen" gemacht.

Aus den vorliegenden Daten zeigt sich, dass das BIP in Litauen um 22,6 Prozent im Vergleich der zweiten Quartale 2009 und 2008 abgesackt ist. Dann folgen Lettland (-18,2) Estland (-16,6), Rumänien (-8,8), Ungarn (-7,4), Schweden (-6,3), Italien (-6,0), Deutschland (-5,9), Großbritannien (-5,6), Slowakei (-5,3), die Niederlande (-5,1), Österreich (-4,4), Belgien (-3,8), Portugal (-3,7), Frankreich (-2,6), Zypern (-0,7) und Griechenland (-0,2).

Die endgültigen Zahlen werden laut Eurostat am 7. Oktober vorliegen. Eine vorläufige zweite Schätzung erfolgt am 2. September. (APA)

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