Fed sieht Stabilisierung

13. August 2009, 11:04
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Die Leitzinsen bleiben auf historischem Tief, der Ankauf von Staatsanleihen wird bis Ende Oktober fortgesetzt

Washington - Mehr als eineinhalb Jahre nach Beginn der schweren Rezession stabilisiert sich die amerikanische Konjunktur nach Einschätzung der US-Notenbank immer deutlicher. Die Wirtschaft pendele sich ein, während sich die Lage auf den Finanzmärkten in den vergangenen Wochen weiter beruhigt habe, teilte die Federal Reserve am Mittwoch in Washington mit.

Auch bei den Verbraucherausgaben gebe es Zeichen der Stabilisierung. Allerdings drückten weiter anhaltende Jobverluste, das schwache Wachstum der Einkommen und schwierige Kreditbedingungen nach wie vor auf die Kauflaune der Amerikaner.

Der Leitzins bleibt unterdessen erwartungsgemäß auf seinem historischen Tiefstand. Der Offenmarktausschuss der US-Notenbank (Fed) bestätigte die Zinsspanne zwischen Null und 0,25 Prozent. Angesichts der Krise hatte die Fed diesen Zielkorridor im Dezember vorigen Jahres in einer beispiellosen Entscheidung festgelegt.

Die Fed verlängert ihr seit dem Frühjahr laufendes Ankaufprogramm für langfristige Staatsanleihen bis Ende Oktober. Die angepeilte Höchstsumme von 300 Mrd. Dollar werde aber nicht geändert, teilte die Fed nach der Sitzung ihres Offenmarktausschusses in Washington mit.

Als Grund für die etwas überraschende Verlängerung schrieb die Fed im Begleitkommentar zum Zinsbeschluss, den Finanzmärkten solle ein sanfter Übergang ermöglicht werden, bevor das Programm ende. Die Fed hatte im Frühjahr entschieden, Staatspapiere und andere Anleihen zu kaufen. Sie pumpt auf diese Weise Geld in das Bankensystem und die Wirtschaft, um die schwerste Rezession seit Jahrzehnten abzufedern. (APA/dpa/Reuters)

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    Die Fed verlängert ihr seit dem Frühjahr laufendes Ankaufprogramm für langfristige Staatsanleihen.

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