WestLB schreibt weiter schwarze Zahlen

12. August 2009, 12:00
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Zinsüberschuss und Kundengeschäft als Wachstumsträger - Keine Prognose für Gesamtjahr - Institut sieht sich auf Kurs

Düsseldorf - Die mit Milliardengarantien ihrer Eigentümer gestützte Düsseldorfer Landesbank WestLB hat in den ersten sechs Monaten ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 302 Mio. Euro erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lag das Ergebnis damit zwar um rund 54 Prozent niedriger. Doch hatte die Auslagerung von Ramschpapieren an eine Zweckgesellschaft damals einen einmaligen Übertragungsgewinn von 962 Mio. Euro gebracht, wie die Bank am Mittwoch mitteilte.

Der Konzerngewinn lag nach den ersten beiden Quartalen bei 224 Mio. Euro - nach 580 Mio. Euro im Vergleichszeitraum.

"Die WestLB hat ein solides erstes Halbjahr erarbeitet", sagte der kommissarische Vorstandsvorsitzende Dietrich Voigtländer. Zufrieden zeigte sich der Bank-Chef vor allem mit einer "kräftigen Steigerung" der operativen Erträge. Sie verbesserten sich um 34 Prozent auf rund 1,2 Mrd. Euro. Wesentlicher Wachstumsträger war den Angaben zufolge der stark gestiegene Zinsüberschuss und der Ausbau des Kundengeschäfts. Zudem trieb der Vorstand sein Sparprogramm voran und reduzierte den Verwaltungsaufwand eigenen Angaben zufolge um rund ein Viertel. (APA/AP)

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