40 Millionen Euro in zweieinhalb Jahren vertelefoniert

12. August 2009, 09:13
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Neue Handys um 587.600 Euro - BZÖ-Kritik an "Verschwendungssucht"

Wien - Die Ministerien hatten in zweieinhalb Jahren insgesamt 40 Mio. Euro an Telefonkosten. Das ist das Ergebnis mehrerer parlamentarischer Anfragen des BZÖ. Knapp die Hälfte davon (20,6 Mio.) brauchte das Innenministerium samt seinen nachgeordneten Dienststellen. Ihm folgt das Verteidigungsministerium mit 12,8 Mio. Euro. Um 587.600 Euro wurden im selben Zeitraum Handys angeschafft.

Das Bundeskanzleramt brachte es von Jänner 2007, also seit Antritt der alten Regierung unter Bundeskanzler Alfred Gusenbauer (S), auf 1,05 Mio. Euro Telefonie-Gesamtkosten (Festnetz, Handys und Fax). Am wenigsten für Telekommunikation hat das Justizministerium ausgegeben, das es lediglich auf 139.000 Euro brachte.

Der BZÖ-Abgeordnete Gerald Grosz, der die Anfrage gestellt hatte, nutzte die Zahlen gleich für Kritik an der "Verschwendungssucht" der Regierung. SPÖ und ÖVP fehle es an Kostenbewusstsein, sagte Grosz. (APA)

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