"Washington Post" muss landesweite Wochenzeitung einstellen

11. August 2009, 11:03
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Leser- und Anzeigenschwund als Gründe

Washington - Nach mehr als einem Vierteljahrhundert will die "Washington Post" zum Jahresende ihre wöchentlich erscheinende nationale Ausgabe einstellen. Grund seien der anhaltende Leserschwund und die wegbrechenden Anzeigen, teilte Ombudsmann Andrew Alexander am Montag in seinem Blog mit.

Die Auflage des Wochenblatts mit seiner Mischung aus aktuellen Nachrichten, Reportagen, Buchkritiken, Kommentaren, Leitartikeln und Comics sei in den vergangenen zehn Jahren von 150.000 auf 20.000 Stück geschrumpft, die "Abonnenten sterben buchstäblich aus". Bisher habe der nationale Ableger noch einen kleinen Gewinn erwirtschaftet, doch sei damit heuer nicht mehr zu rechnen. Auch die Zeitung selbst kämpft seit Jahren mit einer schrumpfenden Auflage; Gewinne macht der Konzern in erster Linie mit Lehrbüchern. (APA/AFP)

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