Windows 7: Primetime für die 64-bit-Version?

11. August 2009, 15:00
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    Windows 7 in der 64-bit-Version: Der Technologiesprung ist möglich, aber es fehtl an Treibern und Anwendungen.

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Bislang fehlte es aber an Anwendungen und Treibern - Ob sich das ändern wird?

Das kommende Microsoft-Betriebssystem Windows 7 wird sowohl in einer 32-bit wie auch in einer 64-bit veröffentlicht werden. Auch Windows Vista war bereits in diesen beiden Varianten verfügbar, doch den Technologiesprung erfolgte nur sehr schleppend. Nun nimmt Microsoft einen neuen Anlauf - doch noch scheinen die Verfehlungen der Vergangenheit nicht beseitigt oder bereinigt.

Mehr Möglichkeiten, aber keine Treiber

Der wesentlichste Unterscheid zwischen einem 32-bit- und einem 64-bit-Betriebssystem ist die RAM-Unterstützung. Bei 32-bit sind maximal 4 GB Arbeitsspeicher möglich, bei der 64-bit-Version bis zu 128 GB RAM. Mehr Arbeitsspeicher bedeutet mehr Leistungsfähigkeit. Diese einfache Rechnung führte in den letzten Jahren allerdings zu keiner rasanten Verbreitung entsprechender Systeme. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Es mangelte an entsprechenden Applikationen und viel schlimmer - passende Treiber fehlten.

Keine Applikationen, keine Treiber und kein Interesse

Trotz des großen Potenzials wuchs die Verbreitung der 64-bit-Systeme nur sehr langsam. Zum Start von Windows Vista galten 2 GB RAM als Minimum für bestmögliches Arbeiten - die RAM-Preise lagen damals aber noch in luftigen Höhen. Zudem fehlten die 64-bit-Anwendungen und kaum ein Hardware-Hersteller bot 64-bit-Versionen seiner Treiber an. Zudem reichen 32-bit-Lösungen für die Anforderungen des Alltags wahrlich aus. Seither sind vier Jahre vergangen, geändert hat sich aber nur sehr wenig.

Neue Rechner mit 64-bit-Windows

Ob sich 64-bit-Lösungen durchsetzen werden, liegt nun in den Händen der Hersteller. Die RAM-Preise sind gefallen und große Anbieter wie Dell oder HP werden KundInnen, die Rechner mit 4 GB oder mehr bestellen, standardmäßig 64-bit-Windows 7 installieren - samt entsprechender Treiber. In der Vorversion von Windows 7 sind zahlreiche 64-bit-Treiber für die wichtigsten Hardware-Komponenten inkludiert - ob jedoch alle Bereiche abgedeckt werden, muss sich erst noch weisen. Spezielle Applikationen bleiben jedoch auch weiterhin Mangelware. die 32-bit-Varianten der Anwendungen, außer Treiber, sind aber auch unter der 64-bit-Version nutzbar.

64-bit und niemand merkt es

In vielen Fällen könnte es sein, so AnalystInnen, dass KundInnen neue Rechner mit 64-bit-Windows erhalten, dies aber gar nicht wissen und im tagtäglichen Gebrauch weder merken, noch wirklich benötigen.

Verbesserungspotenzial

Groß war der Hype um die 64-bit-Version in SpielerInnen-Kreisen - ebenso gro die Enttäuschung, dass sich entgegen zahlreicher Ankündigung nur wenig in diesem Bereich entwickelte. Auch jetzt zählen die Bereiche Gaming, Multimedia und Grafik zu den Branchen, die von 64-bit am meisten profitieren könnten, vorausgesetzt man lernt aus den Fehlern. Das Verbesserungspotenzial ist immer noch enorm. Die Treiber bleiben das vernachlässigte Stiefkind. Besonders Scanner und Kameras sind hier dunkle Flecken auf der Landkarte der erschlossenen Lösungen.

16-bit stirbt

Ebenfalls problematisch ist die Tatsache, dass 16-bit-Applikationen, die für Windows 3.1 oder DOS entwickelt wurde, nicht mehr unterstützt werden. Auch zahlreiche Codes für Videokompression, wie etwa MKV oder DiVx, laufe unter 64-bit-Windows sehr schlecht, wenn überhaupt. Mit dem Start von Windows 7 wird das 64-bit-Geschäft anlaufen, keine Frage, aber ob die Industrie bis Oktober die Lücken schließen kann, wird sich erst zeigen. im Hinterkopf sollten die Verantwortlichen den Start von Windows Vista behalten. Ein weiteres Debakel mit fehlenden Treibern und nicht funktionierenden Applikationen, kann sich auch Microsoft nicht mehr leisten.(red)

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 143
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Tycho Brahe
00
13.8.2009, 12:27
Was hat die Speicherbreite von 64 Bit

mit dem Adressbus zu tun?
Da wird wohl wieder von überforderten Redakteuren Hardware, Software und irgendetwas zusammengewürfelt.
Mit 64 Bit rechnet es sich schneller als mit 8 Bit, das ist ein alter Hut. 2 hoch 64 Adressierung ist wohl seltsam, soviele Atome gibt es in unserem Sonnensystem nicht! (auf 10 hoch 80 schätzt man das ganze bekannte Universum)


timurinamanu
10
13.8.2009, 09:33
Windows auf 32 sollte es nicht mehr geben

Windows 7 32Bit sollte es nicht mehr geben
Wieso?
Ganz einfach:
Jede neue CPU (Intel seit pent. dualcoer 2004, AMD schon seit 2003) unterstützt 64 Bit

Mit einer älteren CPU wäre es eh sinnlos windows 7 betreiben zu wollen auch wenn es geht ist es sehr langsam.

Dadurch könnte sich die Softwarebranch endlich auf 64 Bit spezialisieren und somit wären auch bemerkbare technische Fortschritte möglich (Ich mein der Flaschenhals mit 4gb RAM ist schon so alt .. speicherkarten und usb sticks haben schon viel mehr speicher..)
32 Bit wird es irgendwann eh nicht mehr geben aber wenn windows kein windows 7 32 bit eingeführt hätte, wäre es technologisch gesehen ein viel schnellerer Weg zum Fortschritt

salenoz
 
00
13.8.2009, 20:48

Windows 8 kommt nur noch als 64bit Version, bei Windows 7 kann sich das MS noch nicht leisten, die Menge würde aufschreien.

Aber 64bit wird immer besser unterstützt- hatte bei Vista 64bit nur ein einziges, kleines Problem.

Manfred Brandl
00
13.8.2009, 10:37
Schmeissen wir dann alle unsere alte Hardware weg?

Mit Windows7 64 Bit laufen sehr viele Druckertreiber nicht mehr (sollen wir jetzt alle neue Drucker kaufen, nur weil MS keinen Kompatibilitätsmodus hat, was 64 Bit bei einem Druckertreiber bringen soll ist mir sowieso nicht klar). Und das ist sicher nicht alles.
Was aber noch problematischer ist: wo sind die Anwendungen, die diese Technologie unterstützen?

Gilgamesh
00
13.8.2009, 13:24

Oh ja, es war ja auch ein Debakel als man das 16 Bit System auslaufen ließ....

Die Entwicklung geht nun mal weiter...

timurinamanu
00
13.8.2009, 10:47

Die Hardwarehersteller sind somit gezwungen auf 64 Bit Software anzubieten. Und wenn sie einen bekannten Herrsteller(HP, Canon etc.) haben dann würde der 64 Bit Treiber sicher folgen.

->wo sind die Anwendungen, die diese Technologie unterstützen?

genau das ist der Punkt.
Wenn MS weiter auf 32 Bit produziert werden diese nie kommen.
weil sich die meisten 32 Bit Versionen kaufen, weil die Druckerhersteller etc. keine 64 bit treiber für alte Drucker ausliefern, weil ihnen das zuviel kostet.

So wird nur ein chaos herrschen und die meisten entwickler werden (noch) nicht 64bit unterstützende Applikationen schreiben

Anschauungsunterricht Leben
00
13.8.2009, 15:04

Es geht aber nicht nur darum, dass die meiste Hardware von den wichtigsten Herstellern wahrscheinlich eh bald unterstützt würde, sondern darum, dass Otto Normalverbraucher sich einen neuen PC kaufen kann, im berechtigten Vertrauen darauf, dass er damit nicht nur mehr Sachen als mit dem alten machen kann, sondern selbstverständlich auch alles verwenden kann, was bereits auf dem alten funktionierte, inklusive Graphik-Tablet, Handysynchroniesierung, e-Card-Lesegerät usw...

defcon5at
01
12.8.2009, 19:09
Hmmm.

"Auch zahlreiche Codes für Videokompression, wie etwa MKV oder DiVx, laufe unter 64-bit-Windows sehr schlecht, wenn überhaupt."

Lassen wir mal Details wie Codecs und Container weg (was ist bitte ein Code?), ich könnte Performanceprobleme nicht bestätigen. Gibt es jemanden der das bestätigen kann ?

sonntagnachmittagschönwetterfahrer
00
13.8.2009, 07:12

Nein, ich auch nicht, eher im Gegenteil...

Flooce Sunshine
00
12.8.2009, 23:39
Konflikte mit den Bits

Ich will ja nicht blöd daherkommen wie ein Apfel-Zombie, jedoch in diesem Detail ist es wohl besser gelöst bei OS X, da hier 32bit Applikationen in einem 64bit System gestartet werden können.

salenoz
 
00
13.8.2009, 19:29

32bit Anwendungen funktionieren im 64bit Windows auch, Treiber aber nicht.

salenoz
 
00
12.8.2009, 19:52

Nein, ich nicht.

Keyser
01
12.8.2009, 15:15

Windows 7 wird mein erstes 64-Bit Betriebssystem. Aber auch nur deshalb, weil ich inzwischen weiß, das alle meine Anwendung da auch Fehlerfrei lauefn, und alle meine Komponenten mit Treibern versorgt werden.

Bisher wurden frühere 64-Bit Windows Versionen ja stets unterversorgt - Beim neuen hat alles, von Beginn an, mit Standard Treibern! - funktioniert. Alle Komponenten wurden erkannt, und konnten benutzt werden, abgesehen von der Tastatur - für die ich gezwungen war - auf Herstellertreiber zu warten.

Schön wäre es, wenn zukünftig auch die Anwedungshersteller mitziehen, und beginnen 64 Bit Versionen zu entwickeln, und um zu satteln. Ich denke mit 7 könnte der Durchbruch von 64-Bit klappen.

Robert Dunkelwand
 
00
12.8.2009, 17:13

Wie? Bei dem Betriebssystem braucht man für eine Tastatur immer noch eigene Treiber? ;D

Ne, jetzt ernsthaft...die wurde nicht als Generic oder so erkannt?

Keyser
00
12.8.2009, 19:12

Die Tastatur, Logitech G-15, war zwar auch ohne eigene Treiber von Beginn an funktionstüchtig, aber nur eingeschränkt. Ohne die Treiber funktionierten weder das Display noch die G-Tasten Programmierung, noch das Erstellen von eigenen Profilen für Anwendungen etc.

Robert Dunkelwand
 
00
13.8.2009, 09:14

*woah* Ist doch schon ein eigenes Terminal, oder? *fg*

Gut, in dem Fall ist's klar.

Maria Weber
00
12.8.2009, 16:59
Was bringt ein Betriebssystem ohne

Anwendungen nochmal?

Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft AG
12
13.8.2009, 17:01

bitte in den linux-foren fragen ;-)
*duckundweg*

Somebody Someone
01
12.8.2009, 14:54

Also in der Windows-Welt ist mir einiges nicht ganz klar.

1. Warum ist der unterstützte Arbeitsspeicher bei Win auf 128G beschränkt.

2. Warum solle es zuwenige 64bit Programme geben. Man braucht es doch im wesentlichen nur neu compilieren. (Außer jemand schreibt schlechten Code *g).

3. Ist die Frage, ob man 64bit braucht wirklich legitim? Man kann sich höchstens die Frage stellen, ob man mehr als ~3.2G RAM braucht...

Leech
31
12.8.2009, 14:08
ganzer artikel is müll.

also es gibt zurzeit für fast alles schon 64bit treiber. Ich hab seit 3 Jahren ein 64Bit system und noch NIE annähernd irgendein Treiberproblem gehabt.

Bzgl. den Programmen gibt es doch schon sehr viel was in 64bit versionen daherkommt.
Was hier anscheinend verwechselt wird ist die Mehrkern-unterstüzung bei so fast allen Programmen.

DAS ist das wirklcihe Problem... nicht die 64bit unterstützung sondern die ausnutzung aller kerne die im system vorhanden sind.... das würd imens viel mehr bringen als ob ein prog jetzt auf 32 oder 64bit läuft.


Und ist es nicht so das Win7 überhaupt nurmehr als 64bit version daherkommt und lediglich 32bit kompatibel is. also es umgekehrte zum vista ^^

df df
00
12.8.2009, 14:55
Das Posting ist wirklich Müll

von welchen Programmen schreibst du? Und was meinst du mit Performance? Dass 32-Bit eh auf Dual-Core eh das Beste ist? Ich versteh das nicht.

Gerwin Winter
00
12.8.2009, 14:32
Realitätsverweigerer?

Es gibt nicht mal MS-Office in einer 64-Bitversion. Und das ist wohl für die meisten Menschen DER Grund sich Windows zu kaufen. Und zu den Treiber: nicht alle Menschen können/wollen sich immer Neues Gerät kaufen. Mein laserdrucker ist 5 Jahre alt und reicht sicher für die nächsten 5 jahre aus.

Michael J. Fox
22
12.8.2009, 13:25
Fehler im Artikel...

Ist zwar (noch) nicht sehr relevant, aber die Obergrenze von 128 GB für 64-Bit-Systeme stimmt nicht.

Klugscheissermodus: ON
Man muß die 4 GB nicht mal 32 rechnen, sonder mal (2 hoch 32)... das gibt dann 16 ExaByte (ca. 16 Mrd. GigaByte).
64-Bit dürfte damit für eine ganze Weile mal das Maß der Dinge sein.
Klugscheissermodus: OFF

Die Aussage mit den 128 GB müßte sich also rein auf Windows 7 beziehen, jedoch kann es ab der Professional Edition schon bis zu 192 GB verwalten. (siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Micr... _Windows_7 )

Maria Weber
00
12.8.2009, 17:00
Du hast den Artikel gelesen?

den ersten Satz: Windows 7: Primetime für die 64-bit-Version?

Michael J. Fox
00
12.8.2009, 17:41
ja, hab ich...

Trotzdem steht was falsches da und ich überlasse das mal der derStandard.at-Redaktion, ob sie das vielleicht umschreibt (auch das mit den 192 GB).

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