Warmer Empfang für "Pro Life Marsch" in Tirol

10. August 2009, 12:20
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Aktion von "Jugend für das Leben" mobilisiert in Sommermonaten gegen Recht auf Abtreibung - Galtürer Bürgermeister empfing Jugendliche

Innsbruck - Der "Pro Life Marsch" führt die Pro-Life-Organisation "Jugend für das Leben" dieses Jahr von Innsbruck nach Bregenz. Am Wochenende erreichten die selbsternannten LebensschützerInnen den Endpunkt der Tiroler Etappe und landeten im Vorarlberger Gaschurn. Ziel der alljährlichen Aktion, die gelegentlich auch von Protesten begleitet wird, ist es, mit Vorträgen gegen das Recht auf Abtreibung zu mobilisieren. Die Wanderaktion läuft vom 31. Juli bis zum 15. August.

Treffen von Zach abgesagt

Bei der katholischen Jugendorganisation freute man sich via Presseaussendung über die "unglaubliche Gastfreundschaft", die der Aktion in Tirol entgegengebracht wurde. Zum Auftakt war ein Zusammentreffen mit der Innsbrucker Bürgermeisterin Hilde Zach geplant. Am Tag des Treffens kam es dann allerdings zu einer Absage von Seiten Zachs. Im Vorfeld protestierte die Sozialistische Jugend Österreich und die Jusos gegen den Empfang im Bürgermeisterinamt.

Tatsächlich empfangen wurden die "LebensschützerInnen" jedoch vom Galtürer ÖVP-Bürgermeister. Landtagsabgeordneter Anton Mattle entließ sie mit den Worten "Alles Gute bei Eurer Arbeit". Außerdem betonte er im Gespräch mit den Jugendlichen, dass es sehr wichtig sei, "junge Paare zur Gründung einer Familie zu motivieren". (red)

Korrektur:

dieStandard.at hatte ursprünglich berichtet, dass "Jugend für das Leben" von der Innsbrucker Bürgermeisterin empfangen wurde. Das Treffen fand nicht statt. Wir bedauern den Irrtum.

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