24-Jähriger nach Stromschlag weiterhin in Lebensgefahr

10. August 2009, 11:13
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War auf einen Eisenbahnwaggon geklettert

Salzburg - Jener 24-jähriger Salzburger, der in der Nacht auf Sonntag in der Stadt Salzburg auf einen Eisenbahnwaggon geklettert war und einen Stromschlag erlitten hatte, schwebt weiterhin in Lebensgefahr. "60 Prozent seiner Haut ist verbrannt. Sein Zustand ist stabil, die Lebensgefahr besteht aber noch länger", sagte am Montag der diensthabende Oberarzt Wolfgang Styhler vom Unfallkrankenhaus Linz, in dem der Büroangestellte aus Hof bei Salzburg (Flachgau) in einer Spezialabteilung ärztlich betreut wird.

Wann der Patient aus dem künstlichen Tiefschlaf geholt wird, "ist noch nicht abzuschätzen", so der Arzt. Es seien auch noch zahlreiche Operationen vorgesehen. Warum der Flachgauer auf das Dach des abgestellten Güterwaggons nahe der Robinigstraße geklettert war, ist laut Polizei noch nicht geklärt.

Die 15.000 Volt starkstromführende Leitung befand sich etwa einen Meter über dem 4,50 Meter hohen Waggon. Durch den Stromschlag war der 24-Jährige vom Waggon gefallen. Er wurde am Boden liegend aufgefunden. (APA)

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