Regierung akzeptiert Besuch von OAS-Delegation

10. August 2009, 07:20
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Generalsekretär Insulza darf nur als Beobachter an der Mission teilnehmen

Tegucigalpa - Im Streit um die Präsidentschaft von Honduras hat die Interimsregierung den Besuch einer internationalen Delegation akzeptiert. Der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, dürfe allerdings nur als Beobachter teilnehmen, erklärte das Außenministerium in Tegucigalpa am Sonntag. Insulza hat die Wiedereinsetzung des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya gefordert.

Die Delegation soll Verhandlungen über einen Plan in die Wege leiten, der die Rückkehr Zelayas bis zu Neuwahlen vorsieht. Zelaya wurde am 28. Juni von Soldaten festgenommen und ins Ausland abgeschoben.

Amnestie für "politische Straftaten"

Der zwischen den Konfliktparteien vermittelnde Präsident von Costa Rica, Oscar Arias, hat vorgeschlagen, dass die Minister der amtierenden Übergangsregierung von Roberto Micheletti zurücktreten. Arias' Plan sieht weiters eine Rückkehr des gestürzten Präsidenten Zelaya an die Staatsspitze, eine Amnestie für "politische Straftaten" sowie vorgezogene Präsidentschaftswahlen vor. (APA/AP)

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    Auch der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS), José Miguel Insulza, darf teilnehmen.

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