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Der eine ist des Einbruchs verdächtig, hat zwei Oberschenkeldurchschüsse, wird sofort vernommen und über ihn die U-Haft verhängt. Zwei Polizisten sind der fahrlässigen Tötung verdächtig, müssen zwei Tage nicht aussagen und sind auf freiem Fuß - obwohl es, wenn schon, doch eher für sie einen Haftgrund gäbe, den U-Haftgrund der Verabredungsgefahr. Schiefe Optik ist ein Hilfsausdruck. Gespannt wäre man auch auf eine Stellungnahme von Landeshauptmann Erwin Pröll. Beim letzten Mal, als Polizisten in seinem Bundesland einen Flüchtenden erschossen - was dort übrigens nicht unüblich ist-, meinte er noch, dies sei ein Signal, dass, wer in Niederösterreich etwas anstellt, mit dem Schlimmsten zu rechnen habe. Wahrscheinlich hätte er sich wieder so geäußert, wäre der Erschossene kein 14-jähriger österreichischer Bub gewesen, sondern ein 21-jähriger Rumäne. Aber so zieht der Herr Landeshauptmann, der ansonsten keine Feierstunde und keine Ortsumfahrungseröffnung auslässt, um seine markigen Sätze los zu werden, vor, kein Sterbenswörtchen zu verlieren. Während ganz Österreich im Bann des schrecklichen Unglücks von Krems steht, könnte man den Eindruck gewinnen, der Landeshauptmann sei verschollen. Auch eine Lehre aus dem Fall Krems: Einmal passiert etwas wirklich Heikles in seinem Bundesland, da taucht Erwin Pröll schon ab. So jemanden haben wir als Bundespräsidentschaftskandidat gebraucht.
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Es ist klar, dass auch Polizisten Fehler macen können, noch dazu in einer Stresssituation. Im Fall Krems geht es aber auch um die Frage weshalb die beiden Polizisten nicht unmittelbar nach dem Einsatz daran gehindet wurden sich abzusprechen und warum diese nicht so rasch als möglich von einem Staatsanwalt einvernommen wurden. Bei dem zweiten mutmaßlichen Einbrecher war man nicht so zimperlich. Jedenfalls hatten die Polizisten genügend Zeit sich miteinander und mit Juristen abzusprechen. Kein gutes Bild. Die Vorgangsweise nährt den Verdacht auf Kameraderie im schlechten Sinn.
jämmerlichen Feigling entlarvt. Wann - wenn nicht zu solchen Ereignissen bedarf es ganz klarer Worte ?
Völlig richtig auch der letzte, ironische Satz: "So jemanden haben wir als Bundespräsidentschaftskandidat gebraucht."
In Sachen Mut war selbst Thomas Klestil gegen Erwin Pröll sowas wie "John Rambo". Aber bei Dorffesten den lokalen Pfarrer wüst zu beschimpfen - ja dazu hat der niedere Ösi dann wieder Mut.
Eine furchtbar peinliche Figur dieser Erwin.
....ist ganz normal die Hülse gegangen, als im Dunkel des Merkur auf kürzeste Distanz plötzlich einer der Einbrecher aufgetaucht ist - sowas ist normal und wäre wahrscheinlich sogar mir (und 99 % der hier postenden Personen) nicht anders gegangen (sogar, wenn es in vertrauter Umgebung - Einbruch im eigenen Heim - stattfindet).......der Todesschütze würde dies sicherlich gerne rückgängig machen, wenn es nur irgendwie ginge......aber im Nachhinein, und aus der Distanz betrachtet, redet man leicht.
Handlungshergang TROTZDEM ermittelt werden.
Davon abgesehen machten die Polizisten offensichtlich schon vorher amateurhafte Fehler, da sie (trotz Einbruchsspuren) den Mitarbeiter in's Gefahrenterrain mitnahmen.
"Zur Krönung" wurden SIE dann auch noch (nach eigenen Aussagen) von den Einbrechern überrascht!
Ein stimmungsvoll gut gemachtes Video...
aber der Inhallt auf den es ja eher ankommt ist auch nicht schlecht...
Man darf nie vergessen dass Poizisten auch Fehler machen und sicher nicht immer die 'guten' sind und es gibt auch bei Polizisten wie in jeder Berufsgruppe schwarze Schafe die ganz einfach einen fatalen blödsinn machen...
Und viele dieser Fehler könnten sicher verhindert werden wenn die Polizei in besseren Händen geführ würde
o) Dass der Eindruck entsteht, es würde die strafrechtliche Dimension des Vorfalles heruntergespielt.
o) In Bezug auf die über den Jugendlichen verhängte U-Haft ist ein Haftgrund nicht erkennbar.
o) Dass mit der Einvernahme der Polizeibeamten tagelang zugewartet wurde.
o) Die Beamten somit in die Lage versetzt wurden, sich über die bisherigen Ermittlungsergebnisse zu informieren und ihre Aussagen inhaltlich mit diesen (zumind. theoretisch) abstimmen konnten.
o) Dass die Erstvernehmung der Beamten von Organen der Polizei und nicht von der Staatsanwaltschaft vorgenommen wurde.
Quelle: http://noe.orf.at/stories/382290
(Natürlich - wie lt. Video auch R.Misik -
OHNE den Beamten ein Verschulden unterstellen & diese vorverurteilen zu wollen.)
... wie man sich selbst widersprechen kann ohne inzwischen auch nur Luft holen zu müssen.
Urteile auf Entfernung soll man tunlichst unterlassen und vorsichtig mit ihnen sein. [...] Man kann nur spekulieren warum die Polizisten beim dem Einsatz alles falsch gemacht haben, was man falsch machen kann. (und so geht's dann in einer Tour weiter)
Das muss man sich mal in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Vorverurteilungen am laufenden Band, ohne auch nur die Spur einer Ahnung zu haben was denn nun tatsächlich passiert ist. Wie denn auch, wenn außer Einbrecher und Polizei niemand anderes vor Ort war?
Qualitätsjournalismus erster Güte. Fox News könnte es auch nicht besser machen als derStandard.
hab des video leider erst jetzt gesehen, aber hab mir nach zwei Minuten schon HAARGENAU das GLEICHE wie Sie gedacht. Zuerst... keine vorurteilungen machen usw... um gleich danach die Polizisten Vorzuverurteilen, wo es nur geht!!!!! ganz ganz ganz schwach!!!!
Schon einmal angeschaut?
Worum's den offtopic-Postern geht, sollte einem wurscht sein. Auch wenn einem jene Aspekte, die im Video angesprochen werden nicht passen:
o) Einflüsse von innenministerieller Polizeidemontage und Ersetzung durch unbeholfene "es wird hart durchgegriffen" - Rhetorik
auf diesen Zwischenfall.
(Also Einsparungen + Kampfrufe als ÖVP-sche Basis von deren Sicherheitspolitik.)
o) (Mutmaßlicherweise) versäumte Unterbindung der Abstimmung der Aussagen beider Polizisten aufeinander.
o) Die in etwa jährlich auftretenden TÖDLICH endenden Polizei-Einsätze. Im Jahre 2000 fiel Diesen ein komplett Unschuldiger zum Opfer (Gars, NÖ):
http://derstandard.at/fs/1216918869505
ist einerseits informativ über das thema des artikels, durch den film definiert, (dafür mein ausdrücklicher dank!)
andererseits so enthüllend über das standard-publikum, das jede woche einen kampfartikel braucht um seinen lebens- und daseinssinn nicht ganz zu vergessen.....
Wer bashed da: Die Journalisten oder nur die Poster?
Kritik an der "lahmen" Vorgehensweise der Exekutive NACH jenem von vorne bis hinten inkompetent durchgeführten Polizeieinsatz ist Dir fremd - oder?
Warum dann HIER herumquälen:
In den "Einbrächa ghärn eh erschossn" - Krone-Foren müsstest Du Dich doch pudelwohl fühlen, nedwoahr?
Misik glaubt selbstverständlich der Aussage des 17 jährigen mehr, als den Aussagen der beiden unbescholtenen Polizisten (Flucht vs. Angriff)
Alles andere hätte mich auch gewundert. Er ist halt ein echter Durchblicker.
http://www.oe24.at/oesterrei... 511233.ece
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