Hillary Clinton bei Präsident Zuma

8. August 2009, 18:46
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US-Außenministerin in Südafrika von Begegnung mit Mandela tief beeindruckt

Durban/Johannesburg - Ein Ausbau der Beziehungen zwischen Washington und Pretoria war am Samstag Thema eines Gesprächs zwischen US-Außenministerin Hillary Rodham Clinton und dem südafrikanischen Staatspräsidenten Jacob Zuma. In beiden Ländern hätten neue Regierungen ihr Amt angetreten, die die Beziehungen auf eine höhere Stufe heben wollten, erklärte Zuma nach dem 45-minütigen Treffen in Durban. Am Freitag war Clinton mit dem 91-jährigen Ex-Präsidenten und Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela zusammengekommen, der als Leitfigur des Afrikanischen Nationalkongresses (ANC) unter dem Apartheidregime nahezu 28 Jahre lang eingekerkert war. Sie sei "voller Bewunderung" und fühle sich von den Leistungen dieser großen Persönlichkeit inspiriert, sagte Clinton.

Präsident Zuma und US-Präsident Barack Obama hätten sie und ihre südafrikanische Kollegin Maite Nkoana-Mashabane aufgefordert, an die Arbeit zu gehen und die Erwartungen der beiden Staatsoberhäupter zu erfüllen, sagte Hillary Clinton. In ihrem Gespräch mit Zuma seien auch afrikanische Themen "von Somalia über Simbabwe bis Sudan" behandelt worden, sagte sie. Das Gespräch sei "hilfreich" gewesen, sagte sie ohne weitere Erläuterungen. "Er hat uns seine Sicht der Dinge bei regionalen Themen gegeben - sein Rat bei diesen Dingen war extrem hilfreich." Zuma selbst betonte, er habe mit Clinton zudem die Notwendigkeit besprochen, internationale Institutionen wie die Vereinten Nationen so zu reformieren, dass sie den Wünschen aller Staaten entsprächen.

Clinton war am Donnerstagabend aus Kenia kommend in Südafrika eingetroffen und will am Sonntag weiter nach Angola fliegen. (APA/AP/dpa)

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    Hillary Clinton hat auf ihrer Reise viel Spaß.

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