Standard-Sommergespräch

"Vielleicht ist die Gesellschaft nicht so weit"

7. August 2009, 17:46
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    foto: regine hendrich

    Alfons Haider will Justizministerin Claudia Bandion-Ortner tanzen sehen - für einen guten Zweck versteht sich.

Justizministerin Claudia Bandion-Ortner und Schauspieler Alfons Haider über Arigona, Homo-Ehe, die FPÖ und "Buhmann" Elsner

STANDARD: Sie sind seit Jänner in der Politik. Wie sehen Sie heute den Wechsel vom Richter- ins Ministeramt?

Bandion-Ortner: Es ist unglaublich, was man in einem halben Jahr dazulernen kann. Das politische Agieren ist ganz anders als das eines Richters.

Haider: Als Richter konnten Sie sich auf Gesetze und Fakten verlassen. Als Politikerin müssen Sie auch auf den politischen Gegner und den sogenannten kleinen Mann achten. Ein Rückschritt?

Bandion-Ortner: Nein, es ist einfach etwas ganz anderes. Als Richter steht man auf und sagt, was Recht oder Unrecht ist. In der Politik muss man sich immer auf Kompromisse einlassen.

STANDARD: Irritiert Sie das?

Bandion-Ortner: Wissen Sie, was mich bis heute am meisten irritiert? Dass nicht mehr ich diejenige bin, die die Fragen stellt.

STANDARD: Bisher sind Sie eher durch Versuche aufgefallen, den Gerichtsapparat straffer zu organisieren. Was wollen Sie verändern?

Bandion-Ortner: Das erste halbe Jahr war davon geprägt, auf die Einsparungen zu reagieren, um die Funktionsfähigkeit der Justiz zu erhalten. Da sind andere Gesetzesvorhaben etwas in den Hintergrund geraten. Aber jetzt kann ich damit beginnen, mich diesen Themen zu widmen.

STANDARD: Die da wären?

Bandion-Ortner: Modernisierung der Familiengerichtsbarkeit oder des Zivilrechts, Reform der Geschworenengerichtsbarkeit, Maßnahmen zur stärkeren Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität.

STANDARD: Sie sitzen hier mit dem Entertainer und Schauspieler Alfons Haider. Sehen Sie Ähnlichkeiten in Ihrem Beruf? Auch Politiker schauspielern ja gerne.

Bandion-Ortner: Das ist eine gefährliche Frage! Natürlich spielt jeder seine Rolle. Das fällt mir bei Politikern immer dann auf, wenn man sich medial matcht und danach trifft und ganz normal miteinander redet.

Haider: Hat der Vorwurf, Sie hätten Helmut Elsner ganz rasch verknackt, um dann Ministerin werden zu können, eine Wunde bei Ihnen hinterlassen?

Bandion-Ortner: Zu der Sache nehme ich ungern Stellung. Ich gebe aber gerne zu, dass mir der Vorwurf, dass jemand anderer das Urteil geschrieben haben soll, wehgetan hat.

Haider: Jetzt sind wir eh gleich bei dem Thema: Zocken mit Steuergeldern. Darf man? Ist es fair, dass Karl-Heinz Grasser der Strahlemann und Elsner der Buhmann ist?

Bandion-Ortner: Man muss schon genau schauen, unter welchen Umständen es zu den Verlusten gekommen ist. Generelle Aussagen sind immer schwer. Die Art und Weise ist entscheidend. Wer hat davon gewusst? Ist gegen Regeln verstoßen worden?

STANDARD: Aber rundherum sind Banken in Schwierigkeiten, allerorts scheint es auf einmal überforderte Banker zu geben. Glauben Sie, dass da gerichtlich sozusagen noch ein großes Nachspiel folgen wird?

Bandion-Ortner: Es gibt bereits einige anhängige Strafverfahren gegen Bankmanager. Wie gesagt: Es sind ja nicht die Verluste an sich unter Strafe gestellt, sondern, wenn es Verluste gab, wie es dazu kam.

Haider: Sie sollten Diplomatin werden. Sind Sie die liberal Denkende im ÖVP-Team und Innenministerin Maria Fekter die Hardlinerin?

Bandion-Ortner: Es gibt manchmal unterschiedliche Auffassungen.

STANDARD: Gibt es auch eine unterschiedliche Auffassung in Sachen Abwahlmodus bei den Nationalratspräsidenten, der wegen des umstrittenen Dritten Präsidenten Martin Graf diskutiert wird?

Bandion-Ortner: Er ist gewählt worden. Ob man einen Abwahlmodus schafft, liegt an den Abgeordneten.

STANDARD: Was ist Ihre Meinung?

Bandion-Ortner: Es ist ein zweischneidiges Schwert. So eine Möglichkeit birgt auch Gefahren.

Haider: Was darf sich der Dritte Nationalratspräsident Martin Graf von der FPÖ noch alles erlauben?

Bandion-Ortner: Als Justizministerin ist klar: Handlungen, die gegen das Verbotsgesetz verstoßen, sind untragbar. Als Österreicherin sage ich: Freuen tue ich mich über diese Aussagen sicher nicht.

STANDARD: Ihr Vater ist selbst Freiheitlicher. Wie würden Sie Ihren Umgang mit der FPÖ beschreiben?

Bandion-Ortner: Relativ neutral. Ich diskutiere übrigens mit meinem Vater nicht über Politik. Das geht immer schief.

STANDARD: Alfons Haider war ein Gegner der schwarz-blauen Regierung. Was war Ihre Meinung?

Bandion-Ortner: Es war eine spezielle Konstellation. Aber das Volk hat gewählt.

Haider: Einspruch! Diese Koalition wollte das Volk nicht.

Bandion-Ortner: Sie hat doch auch einiges weitergebracht.

STANDARD: Zum Beispiel?

Bandion-Ortner: Was man so hört, ist schon etwas weitergegangen. Ganz ehrlich: Ich habe mich damals mit Politik nicht sehr befasst.

Haider: Das war schon eine große europäische Wunde.

Bandion-Ortner: Eines muss man jetzt aber schon sagen: Die FPÖ ist ja keine verbotene Partei.

STANDARD: Zurück zum Hier und Heute. Herr Haider engagiert sich ...

Haider: ... zu Arigona. Ich bin da persönlich betroffen, weil ich sie gut kenne. Sind Sie nicht der Meinung, dass da einiges im Umgang mit Ausländern nicht stimmt?

Bandion-Ortner: Wie auch immer die Gesetze aussehen, sie müssen für alle gelten. Ich finde es nicht gerecht, wenn jemand die Medien, den öffentlichen Druck ausnutzt und dadurch bessergestellt wird als jemand, der das nicht kann.

STANDARD: Dieser "Jemand" ist minderjährig.

Bandion-Ortner: Es gibt sehr viele andere Minderjährige, die in einer ähnlichen Situation sind.

Haider: Es braucht einen menschlichen Spielraum.

Bandion-Ortner: Den gibt es ja mit dem humanitären Bleiberecht.

Haider: Ich persönlich halte es für einen Wahnsinn, dass da Familien zerrissen werden.

Bandion-Ortner: Das ist sicher nicht zu begrüßen. Wichtig ist, dass auch schnell entschieden wird. Das Asylverfahren gehört beschleunigt.

STANDARD: In Österreich werden Kinder in Schubhaft gesteckt, Jugendliche abgeschoben.

Bandion-Ortner: Ich bin Mutter eines Kindes. Im Grunde genommen ist das furchtbar, aber was ist, wenn man nicht so streng handelt? Irgendwann werden es zu viele werden. Ganz ehrlich: Ich bin froh, dass ich nicht für das Asylrecht zuständig bin.

Haider: Und wir behaupten, wir seien das heilige Familienland, bei uns ist alles cosy und wunderbar.

STANDARD: Ein Thema, das die Leute bewegt, ist der Fall Natascha Kampusch. Kürzlich erklärten Sie, dass vieles "etwas seltsam" sei. Was meinen Sie damit konkret?

Bandion-Ortner: Ich kenne den Akt nicht und mische mich auch nicht in anhängige Verfahren ein. Da es in letzter Zeit viel mediale Aufregung gab, habe ich veranlasst, dass der Grazer Oberstaatsanwalt Thomas Mühlbacher der Oberstaatsanwaltschaft zugeteilt wird. Er soll sich den Fall aus einem anderen Blickwinkel nochmals anschauen. Es ist ja möglich, dass das eine oder andere übersehen wurde. Ob dem so war, wird sich weisen.

STANDARD: Wird der Fall Kampusch vielleicht neu aufgerollt?

Bandion-Ortner: Ob weitere Ermittlungsschritte gesetzt werden, obliegt der zuständigen Staatsanwaltschaft.

STANDARD: Ende des Jahres soll es eine Lösung in der Frage einer eingetragenen Partnerschaft für homosexuelle Paare geben ...

Haider: ... und warum wehren sich noch immer Leute, dass das vor dem Standesamt stattfinden soll?

Bandion-Ortner: Wichtig ist, dass die Lösung kommt - und dass diese dann dort umgesetzt wird, wo es am Praktikabelsten ist.

Haider: Das ist das Standesamt.

Bandion-Ortner: Das prüfen wir.

Haider: Wieso noch immer? Keine Angst, ich werde nicht heiraten.

Bandion-Ortner: Wieso nicht?

Haider: Weil ich keinen Lebenspartner habe, mit dem ich das Bedürfnis dazu habe.

Bandion-Ortner: Dann suchen wir!

Haider: Jetzt im Ernst: Auf der Welt leben Millionen Kinder unter furchtbarsten Bedingungen. Warum sollen homosexuelle Paare Kinder nicht adoptieren können?

Bandion-Ortner: Über dieses Thema kann man diskutieren. Ich habe aber eine deutsche Studie gelesen, die besagt, dass es für die Kinder in den Schulen und Kindergärten unangenehm war, zu sagen, sie hätten zwei Väter oder zwei Mütter.

Haider: Wissen Sie, wie schlimm es ist, wenn ein Kind sagen muss, ich lebe alleine mit meiner Mama?

STANDARD: Ist die Bevölkerung nicht viel weiter, als manche glauben?

Bandion-Ortner: Vielleicht ist die Gesellschaft nicht so weit.

Haider: Vielleicht gibt es nur gewisse Leute, die wollen, dass die Gesellschaft nicht so weit ist. So! Wohin wandern wir beide, wenn die Lösung nicht steht? Auf den Loser?

Bandion-Ortner: Dort ist es nett.

Haider: Letzte Frage: Könnten Sie sich aus Benefizgründen vorstellen, bei einer einzelnen Show von Dancing Stars aufzutreten?

Bandion-Ortner: Als Politikerin? Wenn die ganze Regierung teilnimmt, dann schon. (Peter Mayr, DER STANDARD-Printausgabe, 8./9. August 2009)

Kommentar posten
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Gimli
02
16.8.2009, 14:59
Ganz ehrlich: Ich habe mich damals mit Politik nicht sehr befasst...

...ich weiss. Das ist das Problem - Dass Politiker heute gar nichts verändern wollen. Je unpolitischer und angepasst fleissig, desto eher werden sie in den Parteien ministrabel. Kalkulierbar. Keinerlei Persönlichkeit mit Kanten - nur Klassenbeste. Aber das ist wohl der biorhytmus der Gesellschaft. Auf und ab.

Rechter Volksvergifter mit Strachnin
00
15.8.2009, 18:20
Einiges ist ordentlich kaputt!

Im Krone Talksalon verschwinden manche Mal Beiträge die unangenehm für die FPÖ sind.
Zum Beispiel:
Strache will derzeit nicht regieren.
http://www.news.at/articles/... igung-bzoe
Ist einfach weg!
So fair sind die Leute heut zu tage geworden durch einen Volksvergifter!

left
10
15.8.2009, 23:37

Das haben Beiträge manchmal so an sich - auch im Standard-Forum.

Petra Habermas
03
12.8.2009, 21:37
Justizministerin ist noch nicht so weit...wie die Mehrheit der EU-BürgerInnen

Das Interview mit Frau Bandion-Ortner macht mich wirklich betroffen und fassungslos-eine Justizministerin, die Menschen nach dem Hörensagen beurteilt und nichts von der hochaktuellen und breitangelegten Studie weiß, die ihre deutsche Kollegin Brigitte Zypries in Auftrag gegeben hat und zum Ergebnis hat, dass Kinder gleichgeschlechtlicher Paare mindestens so liebe-und verantwortungsvoll aufwachsen und erzogen werden wie andere Kinder, sollte keine Entscheidungen in der Frage Adoptionsrecht treffen dürfen. In jedem anderen verantwortungsvollen Job würde man mit einer solch schlechten Vorbereitung und völlig inhaltslosen, dafür verleumderischen Argumentation gekündigt. Ich vermisse die autonome kritische Perspektive des Standards, kroneähnlich

Seifenbein
03
12.8.2009, 21:37
Die Bevölkerung ist nicht so weit?

Die wurde durch ÖVPFPÖBZÖ wieder zur Ewiggestrigkeit verdammt! Wir erleben durch diese Parteien gerade einen mindestens 40 Jahre Rückschritt. Jetzt reichts aber!

Carlitos
 
00
11.8.2009, 15:32
Kinder brauchen keine Hetero-Eltern

Kaum komme ich aus dem Urlaub zurück muss ich diesen Schandartikel im Standard lesen. Zwei Dinge die mich besonders irritieren:
1) Der Frau Bundesminister sei folgendere Artikel der Zeit nahegelegt (http://www.zeit.de/online/20... option)!!! Wahre Schande so eine engstirnige Ministerin an der Spitze des Justizapparates zu haben!
2) Herr Haider als Interviewpartner (übrigens auch Herr Lugner) braucht wirklich niemand, am wenigstens sog. Minderheiten für die er sich einzusetzen glaubt

konski
02
11.8.2009, 21:33
ich find herrn haider in diesem interview ganz gut.

ausserdem ist er als schwiegersohn der nation eine integrative persönlichkeit. ganz egal, wie man zu seiner arbeit steht.

bedenklich ist ja eher diese unglaubliche ignoranz und dummheit der frau ministerin. andererseits, was soll sie in der homophoben partei övp?

Walter Kaiser
00
10.8.2009, 11:09
Jetzt sind wir eh gleich bei dem Thema: Zocken mit Steuergeldern. Darf man? Ist es fair, dass Karl-Heinz Grasser der Strahlemann und Elsner der Buhmann ist?

Grasser ist nur der Strahlemann, weil er (noch) nicht einsitzt - und ob ihn die Österreicher noch immer als solchen sehen, bezweifle ich sehr.

Theodor Schule
02
10.8.2009, 09:26

Ich druck mir das jetzt aus, sonst glaubt mir das in ein paar Jahren keiner...

Miklaus Röchlinger
01

Wirklich unbegreiflich, dieses vernunft, logik- und menschlichkeitswidrige Beharren der ÖVP und ihrer "unabhängigen" Justizministerin. Sogar das große ÖVP-Vorbild CSU hat mittlerweile endlich seine Meinung geändert:
http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/po... 3537/text/

Wird Zeit, dass da endlich mal jemand aufwacht!

Minimonk
14

Ich finde es immer wieder befremdlich, wenn Unterhalter, Moderatoren Schauspieler und sonstige Bildschirmakrobaten zum politischen Geschehen interviewt werden. Was man beobachten kann ist, dass den Interviewpartnern genau das vorgegeben wird, was der Journalist persönlich hören will.

Was unterscheidet die Meinung des Wetteransagers oder des Promimoderators von jener der Frau Wurlitzer von der 4er Stiege oder der Herr Doktor aus der Nachbarvilla? Von einem halbwegs seriösen Medium erwarte ich mir solche Sommerspritzer-Promi-Gespräche nicht.

unkrautvagetnix
 
16
Was vom Gespräch bleibt

Das Sommerloch nervt....

Wood
 
08
Zu sagen, dass Schwarz-Blau "einiges weitergebracht" hat...

... und dann nicht sagen zu können, was genau... also quasi nur vom Hörensagen... das ist einer Ministerin nicht würdig! Das muss man mal ganz klar sagen!

franz xaver singvogel
03

Fazit : Dumme Antworten auf dumme Fragen.

Mauskatzenhugo
 
08
Entbehrlich, beide.

Der Tod als Ziel
06
Mit derartig phrasenhaft-ideenlosem Geschwätz

vermag die Bandion-Ortner nicht einmal Krone Leser und Ö3 Hörer zu überzeugen, das steht fest.

?WO? eine Vision, wo ein Ansatz - Nichts, als geistiges Vakuum.

"Das Nichts nichtet" bekommt plötzlich zwei Gesichter(Bandi + Fonsi)

Die Oma Lutz
00

oder einfach konservativ?

sabrina luimpöck
15
was kindern so alles unangenehm ist

Bandion-Ortner hatte ich bis zuletzt für eine Liberale gehalten, aber so etwas gibt es wohl in der ÖVP ohnehin nicht. Kein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare also, weil es Kindern angeblich unangenehm sei, wenn sie zwei Väter/Mütter hätten.
Warum fällt dieser falsche Gedankenschluss niemandem auf? Da muss sich doch die Gesellschaft ändern, und nicht die von ihr Ausgegrenzten auf ihr Recht verzichten. Bis in die 50er wurden Scheidungskinder schief angeschaut. Deshalb Scheidungen verbieten? Oder Auslandsadoptionen abschaffen, weil die Kinder sonst ihren FreundInnen erklären müssen, warum sie ihren Eltern nicht ähnlich sehen?? Wie Haider richtig sagt: "Es gibt gewisse Leute, die wollen, dass die Gesellschaft nicht so weit ist."

schwer von Begriff
20
10.8.2009, 16:57
ich finde immer noch toll, dass es "in" ist

Auslandsadoptionen durchzuführen, weil es Hollywoodgrößen vormachen, oder damit das "Leid" in der 3. Welt gelindert wird.
Dabei kann man dann gleich bei den Diskontern, Babykleidung um 2,99 mitnehmen.

Die Regenbogenwelt fordert dass ihre Natur akzeptiert wird. Weshalb akzeptieren sie dann nicht dass sie keine Kinder haben werden?

Jolly09
01
11.8.2009, 13:03

viele haben schon Kinder

schwer von Begriff
10
11.8.2009, 14:54
dann brauch ich sie ja nicht mehr zu adoptieren

konski
01
11.8.2009, 21:36
wirklich schwer von Begriff.

strengen sie sich einmal ein bisschen an.

Philosophia
01
Weil die Gesellschaft das Maß der Dinge ist, bleibt die Aussage, wir sind weiter, Anmaßung.

Mit Sicherheit gibt es in wenigen Jahren einen ganz anderen Zeitgeist, der die Gängelung der Menschen zu Marionetten macht, oder die Individualität für Lebensgefühl wieder zulässt.

Die Gesetzesflut ist nicht mehr nachvollziehbar und daher nicht der Verfassung entsprechend.

Das versteht knöcherne Juristerei nicht, weil blinde Ordnungswut obwaltet, die nicht BürgerIns wohlbefinden im Auge hat, sondern selbstgefällige Verwaltungsonanie betreibt.

gays-come-first
00

also meine nichten hatten noch nie ein problem in der (volks)schule mit mir und meinem lebensgefährten, und die betreffende lehrerin auch nicht - übrigens davor im kindergarten ebensowenig.

Bigmouth
05

Unglaublich, wieviel banales Blabla jemand absondern kann, der in ein Regierungsteam schwarzer Tristesse geholt wurde, um dort für ein bißl Glamour zu sorgen!

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