Elektrofahrradboom

8. August 2009, 16:32
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Der Verkauf von Fahrrädern boomt, auch jener von Elektrofahrrädern

Gab es bis vor kurzem noch kaum Elektrofahrräder, sind sie jetzt nicht nur in spezialisierten Fachgeschäften zu haben, sondern auch im Sportartikelhandel. Das gestiegene Interesse wird auch durch Förderungen angekurbelt, die je nach Bundesland bis zu 500 Euro betragen.

Der VCÖ (Verkehrsclub Österreich) erinnert in seiner kürzlich erschienenen Publikation "Potenziale von Elektromobilität" daran, "dass die Verkaufszahlen in China von 40.000 E-Rädern im Jahr 1998 auf 15 bis 17 Millionen E-Räder gestiegen ist. Insgesamt waren im Jahr 2007 in China bereits um die 45 Millionen Elektrozweiräder im Einsatz."

Dahinter folgt Japan mit 270.000 verkauften Fahrzeugen pro Jahr (Europa 250.000, davon Deutschland 100.000). Dem sei hinzugefügt, dass Elektro-Scooter (Mopeds) einen nicht unerheblichen Anteil daran haben. Experten nehmen an, dass Elektromopeds sehr bald die stinkenden Zweitaktbenzinmopeds gänzlich ablösen könnten. Der Elektromotor ist gerade für Zweiräder eine interessante Antriebsart, denn hier sind schon aufgrund des Nutzungsprofils keine besonders großen Reichweiten gefordert, üblicherweise das Haupthindernis für Elektroantrieb.

Ab 2011 soll es im Großraum Stuttgart gegen eine monatliche Gebühr von etwa zehn Euro E-Räder zu mieten geben, auch mit der Möglichkeit, entladene Akkus zu tauschen. Man hat auch schon einen Namen: Pedelecs. (Rudolf Skarics/DER STANDARD/Automobil/7.8.2009)

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    Der Elektromotor ist gerade für Zweiräder eine interessante Antriebsart.

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