Schweine von der Alm

8. August 2009, 17:00
  • Artikelbild
    foto: ap

    Spezialitäten vom Brixentaler Almschwein

Die Brixentaler Koch-Art Wirte servieren Spezialitäten

Die längste Zeit war es in Österreich so, dass von offizieller Seite sogar davor gewarnt wurde, Schweine außerhalb genormter Ställe zu halten. Die abstruse Argumentation: In freier Natur wären die armen Tiere ja Würmern und anderen Schädlingen ausgesetzt, weshalb der Medikamenteneinsatz im Vergleich zum engen Stall sogar noch erhöht werden müsste. Ist natürlich kompletter Holler, das kapieren schön langsam sogar die besonders Betonierten unter den Agrar-Strategen. Weshalb sich auch im Alpenland die Schweine wieder ans Tageslicht trauen dürfen.

Im Tiroler Brixental etwa wachsen Almschweine heran, die im Sommer sogar im Hochgebirge nach Würmern, Wurzeln und Kräutern wühlen dürfen - was ihnen nicht nur ein ungleich gesünderes Immunsystem verleiht als die monotone, agressionsfördernde Stallordnung, sondern auch die Fleischstruktur geschmacklich wie gesundheitlich positiv beeinflusst. So ist inzwischen nachgewiesen, dass Freilandschweine eine deutlich bessere Fettsäurenentwicklung aufweisen, insbesonders die wertvollen Omega-3-Fettsäuren können in ihrem Fleisch in signifikant höherer Konzentration nachgewiesen werden. Kaufen kann man das Fleisch der Bergschweine noch nicht, essen schon - in ausgewählten Wirtshäusern. (corti/Der Standard, Printausgabe 08.08.2009)

Die Brixentaler Koch-Art Wirte servieren von 27. bis 30. 8. Spezialitäten vom Brixentaler Almschwein. Infos unter www.brixentaler-kochart.at

fuerTiere
00
11.8.2009, 07:32
Der menschlichen Gesundheit ist der Fleischverzehr

alles andere als zuträglich, enthält Fleisch doch übermäßig Fett und Cholesterin, dafür aber keine Kohlenhydrate und Ballaststoffe. Menschen, die tierische Produkte verzehren, tragen ein 10mal höheres Risiko, an einem Herzleiden zu erkranken, und ein um 40% höheres Krebsrisiko. Doch auch das Risiko für andere Krankheiten ist höher, so z.B. für Schlaganfall, Fettleibigkeit, Bliddarmentzündung, Osteoporose, Arthritis, Diabetes, Impotenz und Lebensmittelvergiftung.

gawi
 
00
11.8.2009, 10:51

Oh mein Gott, das ist so arg, dass ich jetzt sofort Vegetarier werde...
Weitere tragische Wahrheiten: das Leben in der Stadt ist auch gesundheitsschädlicher als in einem Luftkurort und ich als Mann habe ein viel höheres Risiko an Hodenkrebs zu erkranken als eine Frau..

ranchorelaxo
10

bitte ein spannferkel nach wien!
:)

Seria
01

da die Überschrift sich sehr politisch liest, war ich erfreut zu sehen, daß e in diesem Artikel nicht wieder über unsere Politiker gesprochen wird

ranchorelaxo
00

eh nur indirekt...echt arme schweine die echten schweine ;)

dermartino
00

Wusst ichs doch,dass der Schinken von der Brettljause nicht ungsund sein kann... so viel Natur pur.. das muss einfach gsund sein ;)

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.