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"White Power" als Werbeslogan? Für die einen ist es eine prägnante Formel, für andere die Verbreitung rassistischer Propaganda.
Glückliche Familie
Dass es der Unilever-Konzern ist, der mit dem Slogan - geschmückt mit dem Sujet einer weißen, glücklichen Familie - in der Türkei für seine Zahnpasta "Signal" wirbt, ist Wasser auf Simon Inous Mühlen. Der Obmann des Vereins m-media hatte Unilever Österreich zuletzt herb wegen seiner "I will mohr"-Kampagne für eine Eissorte kritisiert (derStandard.at berichtete).
"Nicht so naiv"
"Wir sollten nicht so naiv sein, zu glauben, dass White Power ein loser Begriff ist. Mit diesem Begriff arbeiten mehrere rechtsextremistische Organisationen seit mehr als 50 Jahren", so Inou. "Global agierende Firmen wie Unilever sollten lernen, im Bereich Diversity Marketing vorsichtiger zu sein."
Mit Rassismus habe das nichts zu tun, entgegnet Unilever Türkei: "Es gibt schließlich keine Ethnie mit einer anderen Zahnfarbe als weiß." (mas, derStandard.at, 7.8.2009)
Mit einem milden Urteil endete der Prozess gegen einen 51-jährigen Wiener, der eine 36-jährige Kenianerin vom U-Bahn-Steig gestoßen hat. Deren schwere Verletzung sei keine Absicht gewesen, meint zum Unmut von Aktivisten die Richterin.
Verleger Willberg: "Nur so bleiben sie zeitlos"
Auf dem Flaschenetikett prangt über dem Namenszug "Mohren" der Scherenschnitt eines Kopfes, der allen Schwarzen-Klischees entspreche, so ein Medienkritiker - Mit Umfrage
20-Jährige habe sich selbst angezündet, so das FBI
Tat geschah offenbar aus rassistischen Motiven
Zudem entziehen sich rassistische Äußerungen und Hetze im Internet bislang fast jeglicher Kontrolle
Elektriker wegen schwerer Körperverletzung schuldig erkannt - Freispruch für Ehefrau
Umfrage prüfte, wen Menschen sich nicht als Nachbarn wünschen
In Norwegen häufen sich Angriffe auf Roma. Seit etwa 2000 von ihnen aus Osteuropa nach Oslo gekommen sind, ist die Kriminalitätsrate gestiegen, sagt die Polizei. Die Regierung erwägt ein Bettelverbot
Sie kursieren massenhaft im Internet: Hoax-Mails, die Lügen über die angebliche Besserstellung von Ausländern verbreiten, werden von vielen bereitwillig geglaubt. Die neueste Lawine hat ein Polizist in Niederösterreich ausgelöst
Stellvertretender Landespolizeidirektor: Distanzieren uns klar von Aussagen, Prüfung eingeleitet
Insgesamt 706 diskriminierende Fälle aus verschiedenen Bereichen gemeldet, weniger als im Vorjahr
Verein: "Große Beleidigung für uns" - Erst im Mai waren beim Haus Fenster eingeschlagen worden
Wer Menschen wegen ihrer Herkunft diskriminiert, kommt oft ungeschoren davon, kritisiert die Volksanwaltschaft - Neues Gesetz gefordert
Türsteher will Order des Chefs ausgeführt haben - Lokalbetreiber kündigte Entschuldigung an
Vorfälle würden nicht ausreichend geahndet - Kritik an Abschiebungen nach Griechenland
Wie österreichische Polizisten und Polizistinnen in Sachen Anti-Diskriminierung und Abbau von Vorurteilen unterrichtet werden
Polizei ermittelt im Bregenzerwald gegen Unbekannte
In der EU werden AfrikanerInnen und Roma häufiger von der Polizei kontrolliert als die Mehrheit
Jugendliche lernen in Zara-Workshops, wie man den Mut aufbringt, sich einzumischen
Was tun gegen Stammtisch-Parolen? Ein Gratis-Handbuch gibt wertvolle Tipps
Weltweite Untersuchung zeigt Schwachpunkte in Österreich
Der Künstler Samson Ogiamien wurde in Oberwart von der Polizei überprüft - wegen seiner Hautfarbe, wie er vermutet
Opfer einer gefährlichen Drohung rief Polizei und sah sich "wie Verbrecher behandelt" - Drei Polizisten freigesprochen
Sprachwissenschafterin Ruth Wodak über "wahnsinnig lustige" Witze, FPÖ-Slogans und warum sie in England undenkbar wären
Bei mir zu Hause gibs weiterhin Mohr im Hemd, Negerküsse und Zigeunersauce! Wen es stört kann muss es ja nicht essen.Aber vielleicht wird man ja auch schon zum Rassisten wenn man sich nicht bräunt und lieber seine Haut gesund hält und auf das Sonnenbaden verzichtet. Als ob es keine wirklichen Probleme gibt, und das ist dem Standard auch noch einen Artikel wert.
Nur gerade in konkret diesem Fall finde ich die `political correctness `schlicht grotesk.Ab wann werden bei McDonalds keine Hamburger mehr verkauft weil die Norddeutschen dagegen intervenieren von Millionen auf dieser Welt "vernascht" zu werden?Hier gehts um Verhältnismäßigkeit und vor allem..um Semantik.
Meiner Meinung nach haben Sie mit dieser Aussage recht!
Rassismus ist ein Problem, aber nicht in solchen Kleinigkeiten.
Das Sinnbild eines gepflegten Zahnes ist nun einmal eine weisse Farbe, das ist bei Weissen und Dunklen Menschen so!
Des weiteren denke ich, dass es bei Rassistischen Fragen das selbe ist wie bei den Sexistischen.
Manchmal wird einfach grob übertrieben!
Dies hier ist wohl das schlimmste Beispiel dazu, höchstens noch zu Vergleichen mit: "Mann: Der Bach. Frau: Aber der Bach könnte auch weiblich sein!"
Weder ´Zigeuner`noch `Mohr`oder `Hamburger`sind Schimpfworte sondern ethnisch bezogene Bezeichnungen.Einen Roma als Zigeuner zu bezeichnen ist keine Beschimpfung sondern maximal politisch nicht korrekt.Ich wiederhole es, es geht um SEMANTIK!
Black Power würd auch kein Türke kaufen.
Brown Power ist aber leider schon besetzt.
Türk Power wäre vielleicht noch frei wenn es nicht schon irgendwo lizensiert ist.
Leute...muss man das erklären...ZÄHNE sollen weiß sein...deshalb WHITE Power.
Oder glaubt jemand im Ernst Univleva hätte was mit US-Nazis zu tun?
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