Konkursverwalter führt Geschicke von SCO weiter

7. August 2009, 11:18
posten

Geschäfte werden vorerst nicht nach Chapter 7 liquidiert

Das Management von SCO ist von einem Konkursverwalter abgelöst worden, der nun die Geschäfte des Unternehmens weiterführen soll. Laut heise bestehen weiterhin folgende Möglichkeiten: entweder wird SCO nach Chapter 11 aus dem Konkurs geführt oder das Geschäft wird nach Chapter 7 versteigert.

Hauptgeschäft

Der Konkursrichter habe festgehalten, dass das Hauptgeschäft von SCO sei, gegen Novell, IBM, Red Hat und andere Firmen zu klagen und nicht der Verkauf von Unix-Software oder mobile Anwendungen. Der Richter habe es deshalb abgelehnt die SCO Group sofort zu liquidieren, wie Novell und IBM gefordert hatten. Zudem sei der Verkauf des Unix-Geschäfts der SCO Group an UnXis verboten worden.

Berufung

Gegen das Urteil kann noch Berufung eingelegt werden. IBM und Novell haben bislang noch nicht dazu Stellung genommen. SCO sei laut dem Bericht zufrieden, dass der Antrag auf unmittelbare Liquidierung vorerst abgelehnt wurde. (red)

Share if you care.