Obama sieht Anfang vom Ende der Rezession

7. August 2009, 07:11
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US-Präsident Barack Obama übt sich in Zuversicht: Die Konjunktur­programme hätten dazu beige­tragen, den freien Fall der Wirtschaft zu stoppen

US-Präsident Barack Obama hat sich erneut zuversichtlich über die konjunkturelle Entwicklung in den USA geäußert und ein Ende der Talfahrt in Aussicht gestellt. Das Finanzsystem stehe nicht mehr am Abgrund, sagte Obama am Donnerstag in Tysons Corner im US-Bundesstaat Virginia. Zum ersten Mal seit fast drei Jahren zögen die Häuserpreise wieder an und die Arbeitslosigkeit steige nur noch halb so schnell wie Anfang 2009."Wir sehen möglicherweise den Anfang vom Ende dieser Rezession", sagte Obama.

Vorige Woche war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe deutlich zurückgegangen. Am Freitag sollen die Arbeitsmarktdaten für Juli vorgelegt werden. Experten rechnen allerdings damit, dass in dem Zeitraum weitere Hunderttausende Stellen verloren gegangen sind.

Verteidigung der Wirtschaftspolitik

Der US-Präsident verteidigte seine Wirtschaftspolitik. Die im ersten Halbjahr beschlossenen Konjunkturprogramme hätten dazu beigetragen, den freien Fall der Wirtschaft zu stoppen. Für eine Erholung müsse aber noch mehr getan werden. Obama trat zugleich der Kritik von Republikanern entgegen, mit seinen Konjunkturhilfen die Rezession verschlimmert zu haben. "Ich will nicht, dass die Leute, die diesen Schlamassel angerichtet haben, jetzt viel reden", sagte Obama in Anspielung auf die Wirtschaftspolitik seines republikanischen Vorgängers George W. Bush. "Ich will, dass diese Leute beiseitetreten, damit wir diesen Schlamassel bereinigen können." (Reuters)

 

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