"Wir waren heute stressig unterwegs"

6. August 2009, 22:26
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APOP - Rapid

Christopher Trimmel (Rapid-Torschütze): "Ich weiß nicht, warum wir nicht gut waren, aber wir hatten immer im Hinterkopf, dass wir die bessere Mannschaft sind. Es ist für jeden ein herrliches Gefühl, wenn er eine Partie entscheidet. Meine jüngsten Erfolge sind keine Glückssträhne, sondern einfach das Ergebnis harter Arbeit. Wenn jeder im Training sein Bestes gibt, entwickelt er sich extrem weiter. Und das sieht man jetzt bei mir. Jetzt wünsche ich mir einen englischen Gegner."

Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Es gab nie eine Phase, in der ich geglaubt habe, dass wir nicht weiterkommen. Auch wenn wir nach dem 1:1 eine Phase der Unsicherheit gehabt haben, wusste ich immer, dass wir noch ein Tor schießen können. Unsere gute körperliche Verfassung war sicher ein Mitgrund für den Erfolg. Genauso wie die Einwechslung von Drazan."

 

Helge Payer (Rapid-Tormann): "Wir waren heute stressig unterwegs, deswegen haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht. Trotzdem wollten wir noch das Tor erzielen, denn wir wollten ein Elferschießen vermeiden. Ich kann mir selbst nicht erklären, warum heute so eine Unruhe in der Mannschaft war. Den Ausschlag hat gegeben, dass wir konditionell top sind. Jetzt wünschen wir uns einen machbaren Gegner, gegen den wir ein ausverkauftes Haus haben."

Alfred Hörtnagl (Rapid-Sportdirektor): Es war ein offener Schlagabtausch. Wir haben uns schwergetan, ins Spiel zu finden. Es war ein Krimi, der auch von vielen Fehlern geprägt war. Wir haben während des gesamten Spiels keine Ruhe gefunden. Aber das Wichtigste ist, dass wir aufgestiegen sind."

George Polyviou (APOP-Trainer): "Im Endeffekt ist nur das Resultat wichtig. Und aufgestiegen ist Rapid. Die Schlüsselszene war der Stangenschuss Anfang der zweiten Hälfte von Marcelino. Wir mussten dann mehr riskieren und alle Auswechslungen vornehmen, damit wir noch in die Verlängerung kommen. Dann aber konnten wir keine taktischen Änderungen mehr machen."

Austria - Vovjodina

Karl Daxbacher (Austria-Trainer): "Für uns hat das Spiel ungünstig begonnen. Wir sind 0:1 und 1:2 zurückgelegen. Letztlich sind wir doch noch verdient aufgestiegen. Nur durch eine Sonderleistung und einen Kraftakt war der Sieg möglich. Für die Fans war es ein super Spiel, die Zuschauer haben uns immer unterstützt und die Mannschaft hat große Moral gezeigt."

Emin Sulimani (Austria-Torschütze): "Es war nicht mein erstes Kopftor, ich habe auch in der Liga schon getroffen. Aber es ist nicht so wichtig, wer die Tore erzielt. Es zählt nur der Aufstieg. Wichtig war, dass nach dem 2:2 ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist und wir Gas gegeben haben. Jetzt wollen wir auch in die Gruppenphase."

Zlatko Junuzovic (Austria-Mittelfeldspieler): "Auf solche Spiele freut man sich. Wir haben gewusst, dass sie technisch extrem stark sind. Es war eine Europacup-Schlacht, wie es sich gehört, wir sind die Glücklicheren. Natürlich sind wir in Probleme gekommen, aber wir haben immer dagegengehalten, und am Ende hat doch die Qualität gewonnen. Wir haben jetzt ein super Klima in der Mannschaft."

Mamadou Diabang (Austria-Torschütze): "Ich habe ein gutes Gefühl gehabt, und die Mannschaft ist momentan so gut drauf. Die Flanke von Sulimani, die war so gut, besser geht's gar nicht."

Dragoslav Stepanovic (Vovjodina-Trainer): "Das war ein Wahnsinnsspiel. Wir haben zweimal geführt und haben zunächst das erreicht, was wir uns vorgenommen haben. Aber meine Mannschaft mit vielen neuen Spielern hat noch nicht die Erfahrung, um den Vorsprung auswärts über die Distanz zu bringen. Wir waren dem 3:1 näher als die Austria dem 2:2."

Sturm Graz - OFK Petrovac

Franco Foda (Sturm-Trainer): "Perfekt war es nicht. Wir haben in den ersten 20 Minuten zu lässig gespielt, waren zu überheblich. Dann haben wir aber das Spiel kontrolliert, so gespielt wie man gegen so einen Gegner spielen muss und das Tempo hochgehalten. Trotzdem Kompliment an den Gegner. Für das, dass man 14 Stunden im Bus gesessen ist, hat man sich in den ersten 20 Minuten sehr gut präsentiert, das spricht für die Mentalität des Gegners. Ich habe gehofft, dass wir zwei, drei Tore vorlegen, so dass auch Spieler zum Einsatz kommen können, die sich im Training ausgezeichnet haben.

Unser Ziel war es, die dritte Runde zu erreichen. Die vierte Runde ist nun auch für den Verein aus finanzieller Sicht schön. In zwei Spielen ist es immer möglich, weiterzukommen."

Aleksandar Miljenovic (Petrovac-Trainer): "Sturm war natürlich qualitativ stärker als wir. Trotzdem sind wir nach Graz gekommen, um den Grazern einen guten Fußball zu zeigen. Sturm hat unsere Eigenfehler schwer bestraft und deshalb ist auch so ein großer Tor-Unterschied entstanden."

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