New Yorker Coffee Shops haben genug ...
In diesen krisengebeutelten Zeiten müssen Unternehmen wie Konsumenten sparen. Nun wenden sich Coffee Shops gegen viele ihrer Stammkunden: Laptop-Besitzer, die statt Kaffee und Cookie nur kostenloses WLAN und Strom konsumieren. Gleich mehrere New Yorker Coffee Shop Ketten haben nun buchstäblich den Stecker gezogen, wie das Wall Street Journal berichtet.
Steckdosen verdeckt
So sind etwa bei Naidre's Notebook-Nutzer zu Mittag nur mehr geduldet, wenn sie gleichzeitig auch etwas essen. Sie habe nicht gegen die Laptop-User, aber sie würden zur Lunch-Zeit anderen Kunden, die mehr Geld bringen, die Plätze versitzen, so die Besitzerin. Naidre's sei laut dem Bericht kein Einzelfall, auch in den Coffee Shops von Cocoa Bar, Espresso 77 und Cafe Grumpy seien Notebook-User nicht mehr willkommen. Teilweise seien dort sogar die Steckdosen verdeckt worden.
Kunden verärgert
In Blogs und Foren häufen sich Meldungen enttäuschter und verärgerter Kunden, die sich nun andere Orte zum Arbeiten oder Hausaufgabenschreiben suchen müssten. Denn in der Wirtschaftskrise können sich viele User zu Hause keinen Internetzugang leisten. Einige Nutzer würden aber auch einsehen, dass sie dem Geschäft schaden, wenn sie nur einen Kaffee konsumieren, aber für mehrere Stunden den Platz besetzen.
Nur im Big Apple
Dabei dürfte es sich um eine New York-spezifische Sparmaßnahme handeln. In anderen Städten, etwa San Francisco, seien Notebook-Verbannungen noch nicht vorgekommen, so der Bericht. Auch Kaffeehausketten wie Starbucks oder die Bücherkette Barnes & Noble würden ihre Kundschaft mit und ohne Notebook noch gleich behandeln. (red)